Presse

15.02.2012  

eso – zum 15. Mal fand der  "Europäische Polizeikongress" in Berlin statt

Statistisch gesehen starben pro Kongresstag  12 Personen auf den deutschen Straßen – mit dem Einseitensensor ES3.0 –MATRIX- stützt eso aktiv das „Verkehrssicherheitsprogramms 2011“ der Bundesregierung, mit dem gemeinsamen Ziel:

 Die Getötetenzahlen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu reduzieren

Die zahlreichen Besucher konnten sich informieren wie eso für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgt:

• Optimale Erfassbarkeit von Motorrädern mit beweissicherer Bilddokumentation eines Front- und Heckfotos
• Kein Überqueren der Fahrbahn notwendig
• Messungen in Kurven, Tunnels und an unübersichtlichen Messstellen
• Punktgenaues Messen mit deutlichem Signaleffekt z.B. vor Kindergärten

V-REX steht für Fahrspurunabhängige Kennzeichenlesung im fließenden Verkehr und war ebenfalls am eso-Messestand ausgestellt.

„ eso – für Mehr Sicherheit im Straßenverkehr“

Über den Kongress:

Der “Europäische Polizeikongress“ ist eine internationale Kongressmesse, die sich als Informationsplattform für Entscheidungsträger der Polizei und zuständige Sicherheitsbehörden versteht. Er will den Dialog zwischen den Behörden fördern und den Teilnehmern ermöglichen, neue Kontakte zu Kollegen aufzubauen; er führt kritische Diskussionen über aktuelle Themen und informiert in der Ausstellung über neueste Technologien für den Polizeieinsatz. Dieser Kongress ist die größte internationale Fachkonferenz für Innere Sicherheit in Europa.

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09.02.2012  

Hüsten/Hochsauerland Einseitensensor ES3.0 - MATRIX-.„Technik die begeistert“ ...

...in diesem Fall allerdings nicht unbedingt jedermann: Mit einer neuen, hochmodernen Geschwindigkeitsmessanlage will die Kreispolizeibehörde den Rasern im Hochsauerland die Augen öffnen. „Stationiert“ ist das mobile Gerät künftig in Hüsten.

Müssen die Arnsberger nun fürchten, verstärkt ins Visier der Ordnungshüter zu geraten? Keineswegs, denn das etwa XXXXX Euro teure, aus zen­tralen Landesmitteln beschaffte System kann - und soll - überall dort im Kreisgebiet messen, wo es Probleme mit der Verkehrssicherheit gibt.

„Zu schnelles Fahren ist der Killer Nummer eins“, verdeutlicht Polizeioberrat Josef Jakobi, wo diese Probleme liegen.

Dank der Neuanschaffung ist Geschwindigkeits­messung nun nicht mehr von „baulichen Vorgaben“ wie langen, geraden Strecken abhängig. „Geblitzt“ wird, übrigens schon seit Mitte Dezember 2011, verstärkt an Unfallschwerpunkten; selbst in Kurven liefert die Anlage beweis­sichere Messungen. „Für uns ein Mehrwert zur Erreichung des Ziels ‘weniger Unfall­opfer’ “, führt Jakobi, Leiter der „Direktion Verkehr“, aus. „Weniger Opfer sind unser Erfolg, nicht mehr Knöllchen“, betont der Polizeirat. Und das neue Mess-System leistet in dieser Hinsicht einen wert­vollen Beitrag, gewissermaßen als „technisches Steinchen“ im Mosaik der neuen, landes­weiten Verkehrsstrategie.

Mit dieser Strategie reagiert die Polizei in NRW auf die im Vorjahr stark angestiegene Zahl verunfallter Radler und Fußgänger. Auch im Hochsauerland waren diese „ungeschützten Verkehrsteilnehmer“ im Vorjahr stärker gefährdet als zuvor: So gab es 2011 bei Radfahrern 54 Prozent mehr Schwerverletzte als 2010, kamen 2011 bei Unfällen zwei Fußgänger zu Tode.

Handlungsbedarf für die Polizei, die ab sofort flexibler, offener, zahlreicher, konsequenter, aber auch transparenter (geplante Aktionen werden vorab im Internet veröffentlicht) kontrolliert; fußend auf der Erkenntnis: Geschwindigkeit entscheidet über die Unfallfolgen. „Diese Erkenntnis muss in die Köpfe der Fahrer“, so Jakobi. Und die Technik des „Einseitensensors“ hilft dabei:

Fünf Lichtsensoren ersetzen das herkömmliche Radar, die passive Messanlage lässt sich also nicht mehr orten... Digitale Fotografie und synchrones Auslösen ermöglichen die Messung in beiden Richtungen. So werden auch Verstöße von Motorradfahrern beweissicher dokumentiert. Bilder von Kennzeichen und Fahrern können am Monitor direkt im Einsatzfahrzeug ausgewertet werden. Dabei handelt es sich um einen schlicht wirkenden Mercedes-Transporter. Doch dieser silberne „Viano“ hat es in sich.

Quelle: der Westen

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12.12.2011  

eso-Weihnachtsspende geht an die Urmel-Kinder-Krebshilfe in Tettnang

Mit einer Spende in Höhe von 2.500 Euro machte die Firma eso GmbH der Urmel-Kinder-Krebshilfe ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.

Statt Kundengeschenke zu verteilen, spendet eso unter dem Motto "Spenden statt schenken" und unterstützt die Urmel -Kinder-Krebshilfe in  Tettnang . "Wenn ein Kind an Krebs erkrankt, verändert sich das Leben der betroffenen Familien auf einen Schlag. Hier möchte eso helfen. Das Geld wird direkt Familien mit krebskranken Kindern aus der Region zu Gute kommen", erklärt Christoph Münz , Geschäftsführer der Firma eso GmbH.

Weitere Informationen zur Urmel-Kinder-Krebshilfe unter http://www.urmel-kinder-krebshilfe.org

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03.08.2011  

Unser Trailer gegen Motorradraserei. Viel Spaß beim Schauen.

Die Zahl der Verkehrsunfälle und der Verkehrstoten ist in Bayern im ersten Halbjahr leicht gesunken. Von Januar bis Juni habe es auf bayerischen Straßen 162.682 Mal gekracht, dabei seien 302 Menschen ums Leben gekommen, teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag mit. Vor einem Jahr starben bei 167.674 Unfällen 313 Menschen. Allerdings stieg die Zahl der Verletzten von 30.764 auf 31.052. Sorge bereite ihm die deutlich höhere Zahl an Motorradunfällen, erklärte Herrmann. Sie nahm um 16,6 Prozent auf rund 3.900 zu. Dabei starben 65 Menschen, 3.268 wurden verletzt. In knapp der Hälfte der Unfälle waren die Motorradfahrer schuld.

eso – für mehr Sicherheit im Straßenverkehr!

Schauen Sie sich den Trailer hier an!

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14.07.2011  

Blumberg -Eine deutsch-schweizer Aktion gegen die Motorradraserei!

Vier Mitglieder der Schaffhauser Verkehrspolizei und zehn von der Polizeidirektion Villingen-Schwenningen trafen sich am Randenkreuz. Eine groß angelegte mobile und stationäre Geschwindigkeitskontrolle hatte zum Ziel, den Temporausch diverser Motorradfahrer auf dem Randenaufstieg zu bremsen. Im Einsatz waren neben Motorradfahrern beider Länder auch ein Videofahrzeug und eine stationäre Messanlage des Landratsamtes. Die Verkehrskontrolle war ein weiterer Beleg der intakten Zusammenarbeit beider Länder.
 
Die Kontrolle war kaum fünf Minuten in Betrieb, als der erste Verkehrssünder mit dem Einseitensensor  geblitzt wurde, ein Schweizer Motorradfahrer. 107 Stundenkilometer anstatt der erlaubten 60 hatte er auf dem Tacho. Das Bußgeld betrug am Ende 340 Euro –– ein Schnäppchen im Vergleich zur Schweiz. Dort wäre er mit 1.500 Euro Strafe und dem Entzug des Fahrausweises dabei gewesen. Ein generelles Problem tat sich gleich bei diesem ersten Fall auf: Der Verkehrssünder wird nach deutschem Recht bestraft, der Entzug der Fahrerlaubnis ist nicht möglich.

Schweizer kommen glimpflich davon

Eine Harmonisierung der Verkehrsstraftaten oder des Bußgeldkatalogs in ganz Europa würde Polizeikommissar Eberhard Meltzer von der Polizeidirektion Villingen-Schwenningen begrüßen. Dennoch hält er den deutschen Bußgeldkatalog mit seinem Flensburger Punktesystem grundsätzlich für gut. Die Bußen seien in der Regel so gehalten, dass sie den Fahrzeughalter ermahnen, sich an die Geschwindigkeit zu halten. Wer außerorts schneller als 40 Stundenkilometer und innerorts mehr als 30 Stundenkilometer über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit fährt, handelt vorsätzlich und hat den Führerschein weg.

Gestern Morgen überschritten alleine innerhalb der ersten Stunde noch sieben weitere Motorräder die Höchstgeschwindigkeit, überwiegend Schweizer.

Einseitensensor ES3.0

Zum ersten Mal im Einsatz war der Einseitensensor. Das optische Geschwindigkeitsmessgerät wurde auf dem Parkplatz am Sonnenhof von Einsatzleiter Karl Strobel betrieben, der Tempoüberschreitungen umgehend an den Einsatzwagen am Randenaufstieg übermittelte.

Zweiradfahrer lassen sich mit dem Einseitensensor durch synchrones Auslösen der Front- und Heckkamera beweissicher dokumentieren. Ein weiteres Novum ist die Möglichkeit, mit nur einer Messeinheit vom Typ Einseitensensor ES3.0 und zwei digitalen Fotografieeinrichtungen beide Verkehrsrichtungen ohne aufmerksamen Messbetrieb überwachen zu können.

Der Einseitensensor verfügt über eine spezielle Blitztechnik, was ein Fotografieren durch getönte Visiere ermöglicht.

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07.06.2011  

Rückblick 4. esoForum 2011...

Unsere Kunden und Interessenten hatten die Gelegenheit, die neuesten Entwicklungen hautnah und live zu erleben.

Die Auftaktveranstaltung fand am Dienstag, den 17. Mai 2011 in Form einer Hausmesse statt.

Einseitensensor ES3.0 – MATRIX-, V-REX Kennzeichenerfassungssystem oder esoDigitales II CheckPoint (digitale Falldatenübertragung an mobile Geräte) waren eine Sache der Ausstellung, Formel-1-Feeling oder Platznehmen im Rennwagen eine andere. (Leider nur) zum Anschauen luden Edelkarossen wie ein Mercedes-Flügeltürer ein; im Formel-1-Simulator hatten Kunden aus Österreich und der Schweizoder Vertreter von Behörden aus Norwegen und Deutschland die Gelegenheit, einmal so schnell zu fahren wie Sebastian Vettel. Und das ohne geblitzt zu werden.

Highlight war das stationäre Designkonzept des Einseitensensor ES3.0 -MATRIX-

Stationär und/oder mobil messen mit einem Geschwindigkeitsmessgerät, ohne Schleifen in der Fahrbahn, in Kurven und an unübersichtlichen Messstellen.

Die folgende Abendveranstaltung bot die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und in einem geselligen Miteinander die Firmenphilosophie von „eso“ näher kennenzulernen.

„Das Forum war für mich wieder ein Ereignis, welches dazu beigetragen hat, viel für meine Tätigkeit mitzunehmen. Die vielen persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitern und den ,Kollegen‘ waren sehr informativ und auch die einzelnen Beiträge waren sehr interessant.“ So ein Feedback eines Forumteilnehmers direkt nach der Veranstaltung.

„Tettnang verfügt über einen überaus starken konjunkturunabhängigen Mittelstand als Rückgrat und Perle unserer Tettnanger Wirtschaft. Dabei hat sich Tettnang in den letzten Jahrzehnten insbesondere zu einem Zentrum der Elektronik entwickelt, allein ca. 2.000 Arbeitsplätze sind im Bereich unserer Elektronikbetriebe vorhanden“, sagte Bürgermeister Bruno Walter und eröffnete damit die Veranstaltung am 18. Mai 2011.

Herr Martin Rehm, Fachbereichsleiter Verkehrssicherheit der Polizeiakademie Hessen, stellte auf interessante Weise das VESA-Forum vor. VESA steht für Verkehrssicherheitsarbeit und ist ein modernes Museum, bei dem die Aspekte der Gefährdungsanalyse als auch Fragen der Verkehrsüberwachung und Unfallaufnahme im Wandel der Zeit aufgezeigt werden. Zudem können sich die Besucher mittels eines 3-D-Laserscan virtuell im Forum bewegen und Informationen zu den einzelnen ausgestellten Exponaten abrufen.

„Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.“ Gemäß dem Zitat von Heinrich Nordhoff, ehem. Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, wies Herr Christoph Münz, Geschäftsführer eso GmbH, auf die Stärken des Einseitensensor ES3.0 hin. Stetige Weiterentwicklungen der eigenen Technik sichern esoeine führende Rolle in der technischen Verkehrsüberwachung.

Herr Walter Fasel, Sektionschef Verkehr, Akustik und Vibration des Bundesamts für Metrologie METAS, ging auf die Bauartprüfung von Geschwindigkeitsmessmitteln in der Schweiz ein. Welche Anforderungen werden an Geschwindigkeitsmessgeräte in der Schweiz gestellt, welche rechtlichen Anforderungen sind zu beachten. Das Fazit der Teilnehmer war, dass die METAS ein modernes Dienstleistungsunternehmen ist, welche Prüfungen an Geschwindigkeitsmessmitteln kontinuierlich und mit modernster Prüftechnik vornimmt.

Der Einseitensensor ES3.0 in der Praxis, diesem Thema widmete sich Herr Bernd Störmer, Leiter Verkehrdienst Wesel. Wie kann der Einseitensensor effektiv zur Unfallbekämpfung eingesetzt werden und somit zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beitragen.

Herr Björn Hansen, Geschäftsführer der Firma H&L Software GmbH, zeigte die Techniken digitaler Signaturen hinsichtlich Datenschutz und Einsatzmöglichkeiten im behördlichen Umfeld auf und stellte die Digitalisierung unterschriftsrelevanter Dokumente in der Verkehrsüberwachung dar.

Herr Klaus-Günter Westphal, Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger aus Wolfenbüttel, stellte in seinem Vortrag dar, an welcher Stelle im Zusammenspiel zwischen Anwendern, Betroffenen, Gericht und Rechtsanwälte sowie ggf. dem Gerätehersteller der technische Sachverständige einzuordnen ist. Er wies darauf hin, dass die Bezeichnung „Sachverständiger“ nicht geschützt sei, mithin sich jeder „Sachverständiger“ nennen darf. Gesetzlich geschützt sei allerdings die Bezeichnung „Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger“. Voraussetzung für eine Öffentliche Bestellung und Vereidigung sei unter anderem ein Nachweis nicht nur entsprechenden Fachwissens, sondern „der besonderen Sachkunde“. In diesem Zusammenhang führte Herr Westphal aus, dass mangels objektiver Literatur und mangels praktischer Ausbildungsmöglichkeit (z.B. beim Anwender, beim Hersteller, bei einer Polizeischule o. ä.) nur wenige Möglichkeiten einer Einarbeitung in das hier interessierende Fachgebiet „Technische Verkehrsüberwachung“ bestünden.

Stimmen zum 4. esoForum 2011

„Daher möchte ich mich auf diesem Wege nochmals herzlich für die Aufnahme in Ihrem Hause und die freundlichen Gespräche bedanken. Die Firma eso hat im Rahmen ihres Forums erneut in eindrucksvoller Weise verdeutlicht, dass sie zu Recht zu Deutschlands führenden Anbietern moderner Verkehrsüberwachungstechnik gehört.“

„Hier bin ich Kunde und werde auch als solcher behandelt“

„Ich hoffe, Sie waren mit Ihrem eso-Forum zufrieden. Wir waren es uneingeschränkt!“

„Die Teilnahme an der perfekt organisierten und sehr informativen Veranstaltung bot viele Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch über den eigenen regionalen Bereich hinaus“.

„Ich möchte mich nochmals auf diesem Wege für die tolle Veranstaltung in der vergangenen Woche bedanken. Die Vorträge waren alle sehr informativ und das Ambiente war vorzüglich. Rundum eine perfekte Veranstaltung, an die ich sicherlich noch lange mit Freude denken werde.“

„Ihr seid schon ein tolles Team“

„Es waren zwei wirklich gelungene Tage und die Leute, mit denen ich Kontakt hatte, waren alle durchweg begeistert!!! Auch geht ein großes Danke an das gesamte eso Team.“

„Die Veranstaltung war von Anfang bis Ende eine gelungene Veranstaltung! Der Erfahrungsaustausch unter den Besuchern am ersten Tag (Hausmesse in der Firma) war für mich persönlich sehr interessant und informativ.“


Wir bedanken uns bei allen, welche an unserem Forum mitgewirkt und zum Erfolg beigetragen haben. Dass das vierte eso-Forum noch lange nicht das letzte dieser Artsein wird, darüber sind sich alle Beteiligten einig.

Bilder zum 4. eso-Forum finden Sie hier.

Unseren neuen Einsatzfilm finden Sie hier.

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26.05.2011  

Tettnang / alx Im Bereich der mobilen Blitzgeräte hat die Tettnanger eso GmbH eine führende Rolle in Deutschland, jetzt greift das Unternehmen auch den stationären Markt an.

Bei der Hausmesse am 17. und 18. Mai stellte eso rund 300 potentiellen Kunden sein neues Design-Konzept für stationäre Radaranlagen vor. „Die Chancen, auf dem neuen Markt Fuß zu fassen, stehen sehr gut“, zeigt sich eso-Geschäftsführer Christoph Münz überzeugt.

Einseitensensor ES 3.0, V-REX Kennzeichenerfassungssystem oder digitale Falldatenübertragung an mobile Geräte sind eine Sache der Ausstellung, Formel 1-Feeling oder Platznehmen im Rennwagen eine andere. (Leider nur) zum Anschauen luden Edelkarossen wie ein Mercedes-Flügeltürler ein; im Formel 1-Simulator hatten Polizeipräsidenten aus Österreich und Schweiz oder hohe Vertreter von Behörden aus Norwegen und Deutschland die Gelegenheit, einmal so schnell zu fahren wie „Schumi“ und Sebastian Vettel. Und das ohne geblitzt zu werden. Es sollte eine Ausnahme bleiben – bei eso blitzt es bekanntlich seit Jahren. Zweifellos, die eso-Blitzgeschichte ist zur Erfolgsstory geworden.

eso greift inzwischen nicht nur den stationären Markt an (Münz: „Mit unserem System müssen wir nicht mit einer Schleife in die Fahrbahn, ein mobiles Gerät wird einfach in einen stationären Träger gepackt“), eso geht auch ins Ausland. Besonders die Schweiz hat es den Tettnangern angetan. Was auf Gegenseitigkeit beruht. Die Eidgenossen haben den Einseitensensor ES 3.0 sogar als Referenzgerät gekauft – um es dann flächenweit einzusetzen. Der große Vorteil des Einseitensensors: „Er ermöglicht beidseitiges Messen, was besonders bei der Überwachung von Motorrädern entscheidend ist“, erklärt Christoph Münz .“ Und, ES 3.0 mobil ermöglicht Messungen in Kurvenbereichen und unübersichtlichen Stellen. Dass der Sensor nicht zu stören und zu orten ist, den Betreibern mag’s gelegener kommen wie denjenigen, die auf zwei und auf vier Rädern zu schnell unterwegs sind…

Und noch zwei Neuigkeiten stellten die Tettnanger ihren verkehrsüberwachenden Kunden vor. Einmal „CheckPoint“. Dahinter versteckt sich eine Datenübertragung in Echtzeit per UMTS-Schnittstelle an Endgeräte. Sprich, der Raser kann sofort vor Ort visuell mit seinem Verstoß konfrontiert werden. Und dann war da auch noch von unerkanntem Messen aus dem Fahrzeug heraus die Rede. Nach Worten von Christoph Münz „ideal einsetzbar in Wohngebieten oder Parklücken“. Die Verkehrsüberwacher konnten sich davon überzeugen, dass die Messung aus dem VW-Caddy heraus für Schnellfahrer nicht zu orten ist, Raserei also keine Chance hat.

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21.04.2011  

Messerückblick IPOMEX: Vom 12.-14. April zeigte die Firma eso GmbH auf der Polizeifachmesse IPOMEX was moderne Verkehrsüberwachung auszeichnet...

...umgehende Betriebsereitschaft, messbereit in Kurven und an unübersichtlichen Messstellen, sehr gute Erfassbarkeit von Motorradfahrern mit der Möglichkeit der online-Bildübertragung an einen Anhalteposten.

Dies sind nur ein paar Vorteile welche die ausgestellen Produkte der Firma eso GmbH auszeichnen:

  • Einseitensensor ES3.0 -Matrix-
  • esoDigitales II - CheckPoint - digitale Falldatenübertragung an mobile Geräte
  • esoDigitales II - ergoTouch & LiveSync - 1 zu 1 Bildauswertung im Einsatzfahrzeug
  • VREX - automatische Kennzeichenerfassung im fließenden Verkehr

eso - für mehr Sicherheit im Straßenverkehr!

Bildeindrücke zur Messe IPOMEX finden Sie hier!

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06.03.2011  

Landeshautptstadt Mainz setzt auf den Einseitensensor ES3.0. Mainz gerüstet gegen Bleifüße - 180 Geschwindigkeitsmessstellen möglich

Achtung Blitzer! Seit gestern ist die Stadt Mainz für die Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet zuständig. Von nun an wird es häufiger blitzen, als vorher. Denn die Polizei konnte gerade einmal zwei Stunden in der Woche mit Geschwindigkeitskontrollen abdecken. „Unsere Mitarbeiter können im Schichtdienst einen ganzenTag abdecken“, sagt Verkehrsdezernent Wolfgang Reichel (CDU).

Möglich machen dies zehn neue Stellen, die für die Geschwindigkeitsüberwachung geschaffen wurden. Zehn Mitarbeiter sind im Außendienst beschäftigt, vier im Innendienst und einer als Sachgebietsleiter. Reichel und die Leiterin der Verkehrsüberwachung, Elke Schmitt, sind stolz auf ihre Mitarbeiter. „Alle haben sich intern auf diese Stellen beworben, wurden von der Polizei Rheinland-Pfalz gut ausgebildet, sind sehr erfahren und motiviert“, sagt Schmitt.

Auch Ortsbeiräte nennen Stellen für Kontrollen

Hinzu kommen zwei Dienstfahrzeuge mit zwei mobilen Geschwindigkeitsanlagen vom Typ Einseitensensor ES3.0. Die Anschaffung einer Einheit beträgt 80.000 Euro. Mit dieser Ausstattung und dem Personal könne sieben Tage die Woche eine Geschwindigkeitsüberwachung gewährleistet werden, warnt Reichel die Autofahrer.

Die Stadt wird an „sensiblen Punkten“ in Mainz kontrollieren, messen und verwarnen. „Insgesamt gibt es 180 Stellen in Mainz“, so Reichel. Besonders gefährliche Stellen wie an Kindergärten,Schulen oder Krankenhäusern, gehören genauso dazu wie bekannte Rennstrecken etwa zwischen Europakreisel und Bingerschlag oder auf der Rheinallee. „Auch von Ortsbeiräten kommen Tipps, wo sich in den Vororten sensible Bereiche befinden“, sagt Reichel. Elke Schmitt fügt hinzu: „Seitdem bekannt wurde, dass die Stadt die Kontrollen übernimmt, läuft der Emailordner voll.“ Seit Ende Juni habe man viele positive Rückmeldungen erhalten, die Menschen würden häufig ihrem Unmut über Raser Luft machen und bitten, an bestimmten Stellen häufiger zu blitzen.

Aber es gibt auch kritische Stimmen. Diese glauben, die Stadt wolle versuchen, die leeren Kassen mit den Bußgeldern zu füllen. Reichel dazu: „Diese Idee ist vollkommen abwegig.“ Man gehe sehr offensiv mit den möglichen Messstellen um. „Wir geben die Kontrollerwartungsgebiete, also Stadtteile, bekannt, und mit der Information sensible Stellen zu prüfen, kann sich jeder ausrechnen, wo wir stehen könnten“, sagt Reichel. Dann habe es der Autofahrer selbst in der Hand, ob er zu schnell oder angemessen fahre.

Überschuss von rund 500.000 Euro erwartet

Die Stadt rechnet mit Einnahmen von 1.350.000 Euro jährlich bei 45.000 Verstößen, was einem Durchschnittsbußgeld von 30 Euro entspricht. Dem stehen 813.000 Euro laufende Kosten im Jahr gegenüber. Was mit dem zu erwartenden Überschuss von etwa einer halben Million Euro geschieht, weiß die Stadt noch nicht. „Der Gewinn wurde noch nicht verplant“, sagt Schmitt, „denn der kann sich ja noch immer ändern“. Verkehrsdezernent Reichel hofft sogar, dass es überhaupt keine Einnahmen gibt. „Das ist unser Ziel, denn das würde auch bedeuten, dass es keine Geschwindigkeitsüberschreitungen gibt.“ 

Einsatzfilm Mainz hier klicken...

Quelle: Allgemeine Zeitung › Region › Mainz › Meldungen vom 2. März 2011; Sabine Nadarzinski

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21.01.2011  

Polizist Lukas Podolski ist so schnell, dass er nur mit der FE5.0 fotografiert werden kann!

Für einen Werbe-Dreh mit Adidas  schlüpfte Poldi in die neue Rolle des Polizisten. Der Spot für seinen neuen Schuh „F50 adizero“ . Gedreht wurde beim FC Spich in der Nähe von Troisdorf.

Mit von der Partei war der Einseitensensor ES3.0 mit der Fotografieeinrichtung FE5.0.

Lukas Podolski war mit dem neuen „F50 adizero“  so schnell, dass mit der kompakten Fotografieeinrichtung FE5.0 ein Messfoto angefertigt wurde.

Schauen Sie sich die Messfotos von Lukas Podolski hier an!

Schauen Sie sich den vollständigen Film hier an!

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04.10.2010  

Ratzeburg – Mit einer neuen Messanlage „ES 3.0“ geht die Polizei im Kreis Herzogtum Lauenburg gegen Raser vor.

Das Gerät lässt sich nicht durch Radarwarner orten, weil es keine Wellen aussendet. Die digitale Technik wird mit einer Auswertesoftware kombiniert, die eine unkomplizierte Bearbeitung und Weitergabe der Messdaten zur Bußgeldstelle zulässt.

Kernstück sind die fünf in Reihe angeordneten Lichtsensoren, die die Durchfahrtszeit messen und somit die Geschwindigkeit des von den Sensoren ins Visier genommenen Fahrzeugs ermitteln. Im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Radargeräten funktioniert diese Technik jetzt auch in Kurven, Tunneln und anderen unübersichtlichen Messstellen. Zudem kann der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen gleichzeitig gemessen werden und da die Anlage über zwei Fotoeinheiten verfügt, können die dazugehörenden Kameras aus beiden Fahrtrichtungen gestochen scharfe Beweisfotos schießen – somit haben auch Motorrad-Raser keine Chance mehr, ohne Schnappschuss von Front und dem Kennzeichen am Heck aus der Kontrollzone zu brettern.


Die Bilder werden sofort digital signiert und automatisch an das Einsatzfahrzeug übermittelt. Dort kann der Beamte auf einem Touchscreen wahlweise auf das Nummernschild oder das Gesicht klicken und dabei gleich auch noch erkennen, ob der Raser während
der Fahrt telefoniert oder etwa nicht angeschnallt ist. „Es geht uns nicht darum, die Verkehrsteilnehmer zu ärgern. Vielmehr wollen wir verhindern, dass es zu schweren Unfällen kommt“, sagt der Leiter des Polizeibezirksreviers, Peter Stahmer.

Zu hohe Geschwindigkeit sei sowohl innerorts wie auch auf den Landstraßen Unfallursache Nummer eins.

Die aktuellen Zahlen aus drei Messtagen belegen das. In der Tempo-30-Zone vor einem Sandesnebener Kindergarten waren zehn Prozent aller gemessenen Autos zu schnell, der Schnellste fuhr 63 km/h.
In Schönberg wurde gestern in der Ortsdurchfahrt gemessen. Auch hier ist nur Tempo 30 erlaubt.
1390 Fahrzeuge passierten den Einseitensensor ES3.0, davon waren 342 zu schnell unterwegs – fast ein Viertel.


Der Spitzenreiter brachte es auf 78 km/h. Auf den Fahrer kommen nun ein Bußgeld von 200 Euro, vier Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot zu.

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01.09.2010  

Polizei im Rhein-Erft-Kreis setzt auf den ES3.0! Ein Novum in der Geschwindigkeitsüberwachung ist das Gerät ES 3.0 der Firma eso...

...das der Rhein-Erft-Kreis als erster im Regierungsbezirk Köln einsetzt. Bisher hat das Land NRW 15 dieser Geschwindigkeitsüberwachungsgeräte erworben, insgesamt soll auf 45 Geräte aufgestockt werden. "Überhöhte Geschwindigkeit ist die Hauptunfallursache im Straßenverkehr. Insbesondere außerhalb geschlossener Ortschaften", beklagt Polizeioberkommissar Günter Butz.

Zwei Drittel aller Unfälle mit Todesfolge passieren auf Landstraßen. Die Gefahr eines tödlichen Unfalls ist außerhalb geschlossener Ortschaften sechsmal höher als innerhalb. Deshalb sieht die Polizei ihre Aufgabe darin, diese Unfallursache zu mildern - mit der Geschwindigkeitsüberwachung. Das Gerät bietet technische Neuerungen und eine einfachere Handhabung im Vergleich zu der alten Technik. Wo bislang aufwendig eingemessen und eingerichtet werden musste, wird heute nur noch eingeschaltet. Die ES3.0 arbeitet vollautomatisch und ist überall einsetzbar. Kurven, Kreiseln oder Baustellen sind kein Problem mehr.


Die Geschwindigkeitsverstöße von Motorradfahrern können durch die Front- und Heckkamera dokumentiert werden. Das digitale Geschwindigkeitsmessgerät erfasst gleichzeitig den ankommenden und den Gegenverkehr beweissicher. Selbst bis zu vier Fahrspuren sind gleichzeitig messbar.

Eine direkte Bild und Fallauswertung im Einsatzfahrzeug möglich. "Die Fotos werden in Echtzeit auf den PC im Einsatzfahrzeug übertragen und dokumentiert. Nach Feierabend werden diese auf ein Stick gezogen und ins zuständige Verkehrskommissariat überreicht, wo die Daten ausgewertet werden. 80.000 Bilder passen auf den Rechner", erklärte Polizeihauptkommissar Hendrik Köpke. Den Kern der Anlage bildet der Sensorkopf mit fünf optischen Sensoren.

Bei der Durchfahrt wird in jedem der fünf Sensoren ein Helligkeitsprofil des gemessenen Fahrzeugs erfasst, digitalisiert und gespeichert. Unabhängig von Tageszeit und Wetterlage liefert eine kleine, kaum sichtbare Kamera gestochen scharfe Bilder direkt in das Einsatzfahrzeug, wo der Beamte die Bilder am Farbmonitor mit Touch Screen direkt auswerten kann oder die Daten über Funk an das Anhaltekommando weitergeben.

Ein Gespräch mit dem angehaltenen Temposünder, der zuvor geblitzt wurde, soll zu einer umsichtigen und angemessenen Fahrtweise bewegen.
Die Toleranz von drei Prozent Geschwindigkeitsabzug bleibt.

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16.07.2010  

Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung im Landkreis Miltenberg setzt auf die neue digitale Fotoeinrichtung FE5.0!

Den vollständigen Presseartikel können Sie sich im Nachgang herunterladen!

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23.04.2010  

Polizei NRW: Die Zahl der tödlichen Motorradunfälle muss reduziert werden - Einseitensensor ES3.0 verstärkt im Einsatz!

Kreis Steinfurt - Die Chancen für Raser, ungestraft zu bleiben, werden im Kreis Steinfurt immer geringer. Möglich macht das ESO 3.0, die neueste Wunderwaffe der Polizei gegen unbelehrbare Schnellfahrer. ESO 3.0 greift dabei auf neueste Technik zurück. Fünf optische Sensoren, die in einem etwa 60 Zentimeter langen grauen Kasten hintereinander angebracht sind, messen das Tempo eines vorbeifahrenden Fahrzeugs. Im Gegensatz zu Radargeräten funktioniert das auch in Kurven, Tunneln oder anderen unübersichtlichen Messstellen. ESO 3.0 erkennt dabei automatisch die Fahrspur und arbeitet tags wie nachts zuverlässig.

Und, so erläutert Klaus Stockel, Leiter der Direktion Verkehr bei der Kreispolizeibehörde, gestern bei einem Ortstermin an der Landstraße zwischen Burgsteinfurt und Horstmar, ESO 3.0 erfasst auch Motorradfahrer. Die kamen bislang trotz eklatanter Geschwindigkeitsüberschreitungen oft ungeschoren davon. Denn auf der Blitzaufnahme von vorne waren weder das Gesicht noch ein Kennzeichen zu erkennen. ESO 3.0 dagegen macht ein Foto von vorne und von hinten. Oberkommissar Norbert Müller demonstriert am berührungsempfindlichen Touch-Screen das Ergebnis. Deutlich ist dort das Gesicht des erwischten Motorradfahrers zu erkennen - durch das Visier aufgehellt mit einem Rotblitz. Und auf dem Foto einer zweiten Kamera prangt das Kennzeichen. „Wir werden immer besser. Raser sollten sich nirgendwo mehr sicher fühlen“, sagt Stockel und kündigt an, dass der ESO-Messwagen demnächst vor allem an den bekannten Motorrad-Strecken eingesetzt wird. Denn das vergangene Wochenende mit drei schweren Motorradunfällen habe gezeigt, dass zu Saisonbeginn, viele Fahrer ihre Maschinen noch nicht beherrschten.

„Das ist kein Radar, kein Leser, keine Lichtschranke“, erläutert Müller das Messprinzip.Vielmehr handele es sich um eine passives optisches Messgerät, einen so genannten Einheitssensor. Im Gegensatz zu anderen Systemen, die ein Gegenstück auf der anderen Straßenseite brauchen, wird ESO nur auf einer Seite aufgebaut.

80 000 Datensätze kann das System speichern. So viel wird aber praktisch nie gebraucht. Nach einer Woche Einsatz werden die gespeicherten Daten per gesichertem USB-Stick zur Bußgeldstelle transferiert und dort ausgewertet. Der Autofahrer, den Müller gerade mit 96 km/h bei erlaubtem Tempo 70 „geblitzt“ hat, muss mit 70 Euro, einem Punkt und 25 Euro Bearbeitungsgebühr rechnen.

Weil ESO 3.0 gerade an unübersichtlichen Stellen zum Einsatz kommt, verzichtet die Polizei hier darauf, Temposünder sofort mit ihrem Fehlverhalten zu konfrontieren - einfach, weil es meistens keinen Platz gibt, sie herauszuwinken. Drei, vier Wochen später trudelt dann der Bußgeldbescheid ein. Das sei zwar ein Verzicht auf die unmittelbare erzieherische Wirkung, aber eben doch wirkunsvolle Repression und - weil man nie sicher sein kann - Prävention, sagt Erich Holtkamp, Leiter des Verkehrsdienstes bei der Kreispolizei. Immer noch sei überhöhte Geschwindigkeit die Hauptunfallursache, erinnert er an die Fakten. Deshalb werde ESO 3.0 auch besonders an unfallträchtigen Strecken eingesetzt.

Zwar verfügt die Kreispolizei nur über eines der über 100 000 Euro teuren Systeme, doch es wird nahezu täglich zum Ensatz kommen.

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20.04.2010  

Verkehrspolizei Heidelberg führt große Verkehrssicherheitsaktion durch:
Vor allem Motorradfahrer lösten den ES3.0 aus!

Überhöhte Geschwindigkeit ist Unfallursache Nummer eins. Das gilt ganz besonders für Motorradfahrer. Bei sonnigem Wetter fühlte die Polizei heute zu Beginn der Zweiradsaison mit Tempokontrollen deshalb vor allem Bikern auf den Zahn.

Im Bereich Eberbach wurden bei zwei Kontrollstellen auf der B 45 und der B 37 insgesamt rund 2.300 Fahrzeuge gemessen, 414 davon waren Motorräder. Zu schnell unterwegs waren 78 Verkehrsteilnehmer, 35 davon auf Zweirädern. 40 der Temposünder kamen mit Verwarnungen davon, 38 sehen einer Anzeige entgegen. Drei von ihnen müssen auf ihren fahrbahren Untersatz sogar eine zeitlang ganz verzichten: Sie erwarten Fahrverbote zwischen einem und drei Monaten.

Tagesschnellster war an der Kontrollstelle auf der B 45 zwischen Gammelsbach und Eberbach ein Biker mit 199 "Sachen". Den unrühmlichen zweiten Platz in der Liste belegte ein Motorradfahrer mit 174 km/h auf der B 37 zwischen Eberbach und Lindach. In beiden Fällen waren maximal 100 km/h erlaubt.

Im Einsatz waren elf Beamte des Verkehrsdienstes Heidelberg und drei Polizisten vom Eberbacher Revier. Erstmals wurden die Messungen heute mit einem neuen Gerät durchgeführt: Der "Einseitensensor"  ermittelt über Weg-Zeit-Messung auf einer Distanz von 50 Zentimetern das Tempo und löst bei Überschreitung je nach Fahrtrichtung eine von zwei Digitalkameras aus, die das Beweisbild sofort auf den Monitor des Messfahrzeugs schicken. Bislang waren die Blitzer der Heidelberger noch mit filmbestückten Analogkameras ausgerüstet gewesen.

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05.02.2010  

Landrat Wolfgang Spreen stellte jetzt gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde Kleve die neue mobile Geschwindigkeitsmessanlage Einseitensensor ES3.0 vor.

Ab sofort ist die hochmoderne digitale Messtechnik im Einsatz. Auch Motorradfahrer können jetzt problemlos geblitzt werden.

In den Verkehrsunfallstatistiken Nordrhein-Westfalens nimmt der Kreis Kleve häufig genug eine traurige Spitzenposition ein. "In diesem Jahr hatten wir 17 Verkehrstote und 300 Schwerstverletzte zu verzeichnen", so Landrat Wolfgang Spreen bei der Vorstellung der neuen Geschwindigkeitsmessanlage. "Es geht uns nicht darum die Verkehrsteilnehmer zu ärgern, sondern Leid zu verhindern", erläuterte Spreen. Daher hat die Kreispolizei nun einen hochmodernen Verbündeten bei der ewigen Auseinandersetzung zwischen Raser und Gendarm.

Er hört auf den Namen "ESO 3.0" und ist die neue mobile Geschwindigkeitsmessanlage, die zukünftig mit dem dazugehörigen Einsatzfahrzeug bei Kontrollen eingesetzt wird. "ESO", weil es sich dabei um einen sogenannten Einseitensensor – oder im Beamtendeutsch: ein Einseitenmessgerät – handelt. Der gut 60 Zentimeter breite graue Kasten wird demnach nur auf einer Seite aufgestellt und benötigt im Gegensatz zu anderen Geschwindigkeitsmessern, die wie eine Lichtschranke funktionierten, kein Gegenstück auf der anderen fahrbahnseite. Für die Beamten hat das zunächst einen praktischen Sicherheitsvorteil, da sie beim Aufbau der Anlage nicht mehr die Fahrbahn (beispielsweise mehrspurige Autobahnen) überqueren müssen.


Info Auch im Kreis Wesel

Das "eso 3.0" lässt sich übrigens nicht durch so genannte "Radarwarner" orten, da es sich dabei um ein passives Gerät handelt. Die digitale Technik wird mit einer Auswertesoftware kombiniert, die eine unkomplizierte Bearbeitung und Weitergabe der Messdaten zur Bußgeldstelle zulässt. Das Gerät wird nach Auskunft der Polizei seit rund drei Wochen auch im Kreis Wesel eingesetzt.
Kernstück des Gerätes sind die fünf in Reihe angeordneten Lichtsensoren, die die Durchfahrtszeit messen und somit die Geschwindigkeit des von den Sensoren ins Visier genommenen Fahrzeugs ermitteln. Im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Radargeräten funktioniert diese Technik jetzt auch in Kurven, Tunneln und an anderen unübersichtlichen Messstellen.

Darüber hinaus kann sowohl der ankommende als auch der abfließende Verkehr gleichzeitig gemessen werden und da die Anlagen über zwei Fotoeinheiten verfügen, können auch von beiden Fahrtrichtungen gestochen scharfe Beweisfotos angefertigt werden – eine schlechte Nachricht besonders für die zweirädrigen Raser unter den Verkehrssündern. Die Bilder werden sofort digital signiert und automatisch an das Einsatzfahrzeug übermittelt. Dort kann der Beamte auf dem berührungsempfindlichen Monitor wahlweise auf Nummernschild oder Gesicht klicken und beispielsweise erkennen, ob der Raser obendrein noch telefoniert oder nicht angeschnallt ist.

Landrat Wolfgang Spreen macht sich keine Illusionen: "Ich befürchte, dass sich diese Investition schnell rentieren wird." – Der freihändig und zu schnell fahrende Mann mit Handy am Ohr, der bei der Vorstellung in die Kontrolle geriet, gab ihm wenig später unfreiwillig recht.

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19.10.2009  

Süddeutsche Zeitung: Temposünder können kaum noch entkommen: Wer zu schnell unterwegs ist, wird von der Polizei auch immer schneller erwischt - dank ausgefeilter digitaler Technik...

Zu den neuen Überwachungssystemen gehört der Eso 3.0. Durch die flache und kleine Bauart kann er unter einer Leitplanke stehen, in eine Hecke integriert oder in Kurven verwendet werden. Und die Fotos sind gestochen scharf. (Foto: oh)


Die einen erfahren es beim Ausleeren ihres Briefkastens zu Hause. Die anderen wissen es gleich - in Form eines hellen roten Blitzes oder dank der Information durch einen Beamten. Man war schneller unterwegs, als die Polizei erlaubt und wurde dabei erwischt. Alltägliche Praxis. Somit eigenen sich Tempokontrollen bestens für Stammtischgespräche: Dort wird geredet über "Kavaliersdelikte", "Abzocke" und "eben Pech gehabt", aber auch von "gerechter Strafe", "zu niedrigen Bußgeldern" und "wer sich an die Regeln hält, muss nichts befürchten" ist die Rede - je nach persönlicher Einstellung und eigenen Erfahrungen.

Wie auch immer, zwei Dinge sind unumstritten: "Nicht angepasste Geschwindigkeit", wie zu schnelles Fahren offiziell heißt, gehört zu den Hauptunfallursachen in Deutschland. Im vergangenen Jahr rangierte sie auf Platz drei, nach Fehlern beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren sowie Missachtung der Vorfahrt. 2008 wurden bei 55.071 Verkehrsunfällen mit Personenschaden, deren Grund zu schnelles Fahren war, 1703 Menschen getötet; 74.564 Personen wurden verletzt.

 
Und zweitens: Die Polizei hat immer bessere und vielseitig, weil mobil einsetzbare Technik zur Verfügung, um Temposünder belangen zu können. Die Messmethoden basieren dabei auf verschiedenen Lichttechniken: Radar, Laser und Lichtschranke. Zudem kann der Impuls durch Induktionsschleifen oder speziellen Sensoren in der Fahrbahn ausgelöst werden. Zu den neuen Systemen, die jetzt auch in Bayern eingesetzt werden, gehört der Einseitensensor Eso 3.0. Die mobile Anlage mit digitaler Technik wurde seit seiner Einführung im Jahr 2006 bundesweit bereits 190 Mal verkauft, so Christoph Münz, Geschäftsführer von Eso-Elektronik in Tettnang. Je nach Ausführung und Umfang kostet so eine Anlage zwischen 40.000 und 80.000 Euro.

Lichtschrankenmessgeräte basieren auf einer Weg-Zeit-Berechnung. Das Tempo eines Fahrzeuges ergibt sich dabei aus der Messbasis und der Zeit, in der das Fahrzeug die Messbasis durchfährt. Das Gerät verfügt über fünf Senoren mit einem Gesamtabstand von 50 Zentimeter, angeordnet zum Beispiel in der Reihenfolge 1-4-2-5-3, wenn die zu messende Fahrt von links nach rechts erfolgt. Das heißt, das Auto fährt an den fünf Sensoren vorbei, diese erzeugen nacheinander sogenannte Triggersignale - also Impulse, die einen Schaltvorgang auslösen. Die Sensoren erfassen Helligkeitsprofile des Fahrzeugs, diese werden digitalisiert und gespeichert. Aus den Profilen der drei parallel angeordneten Sensoren 1-2-3 wird die vergangene Zeit ermittelt, um das Tempo auszurechnen. Die beiden anderen Sensoren messen den Abstand zum Fahrzeug.

"Der Eso ist sehr einfach zu bedienen. Es sind keine PC-Kenntnisse nötig", so Münz. Der Sensorkasten muss lediglich mit Hilfe einer Wasserwaage geradegestellt werden. Durch die flache und kleine Bauart kann er unter einer Leitplanke stehen, in eine Hecke integriert oder in Kurven verwendet werden. Nachts ist er ebenso einsatzbereit wie von einer Entfernung zwischen 0,1und 18 Meter zum Fahrzeug. Zudem wird nur dann die Kamera fürs Foto ausgelöst, wenn eine korrekte Messung vorliegt. "Es fallen nun viele Fehlerquellen weg. Das bedeutet für uns, dass die Einspruchsquoten niedrig sind", bestätigt Maria Els, bayerischen Innenministerium für das Sachgebiet Straßenverkehr zuständig.

Doch der Eso liefert nicht nur Frontaufnahmen von einem Auto und seinem Fahrer, sondern auch von Motorradfahrern. Erkennt das Gerät bei der Durchfahrt, dass es sich um ein Zweirad handelt, löst es automatisch eine weitere Kamera für ein Heckfoto aus. Damit ist es für die Polizei um ein Vielfaches einfacher geworden, zu schnelle Biker zu identifizieren. Zumal die Fotoqualität nichts mehr zu wünschen übrig lässt. Gestochen scharf sind die Aufnahmen: Das Gesicht des Motorradfahrers ist klar durch das Visier zu erkennen. Bei Autofahrern funktioniert es sogar, wenn durch die Seitenscheibe fotografiert wird. Selbst Rechtsanwälte bestätigen die immer bessere Technik. "Wenn die Geräte nicht falsch bedient werden, sind die Einspruchschancen nicht gerade hoch", so Verkehrsanwalt Hans-Jürgen Gebhardt. Doch, wenn "kein Kostenrisiko besteht" und "berechtige Zweifel an der Messung vorliegen", sollte ein Einspruch in Erwägung gezogen werden, rät Gebhardt.

Vermutlich aber werden sich das in Zukunft immer mehr Temposünder genau überlegen, denn dank digitaler Fotografie setzt sich nach und nach eine neue Praxis durch. Es ist jetzt möglich, dass der Anhörungsbogen, der nach der Blitzaktion ins Haus flattert, bereits mit einem Foto des Fahrers versehen ist - und darauf werden sich viele so gut erkennen wie im Spiegel.

Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr. 240 vom 19.Oktober 2009 / Seite 33.

Redakteurin: Marion Zellner 

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11.10.2009  

Wirtschaftszeitung AKTIV berichtet: Das Unternehmen eso in Tettnang hat eine intelligente Geschwindigkeitsmessanlage entwickelt, der nichts entgeht..

Vorsicht Super Blitzer!  Den vollständigen Artikel können Sie sich im Nachgang als PDF-Dokument herunterladen!

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12.09.2009  

ES3.0  mit FE5.0  im Fernsehen - SWR berichtet:

Auf den Spuren des Raserschrecks, Das wohl für Raser unbeliebteste Gerät wird in Tettnang hergestellt...

Und zwar das ES3.0 - das ist nämlich der offizielle Name von vielen Geschwindigkeitsmessgeräten - besser bekannt auch als "Blitzer".

Fast jeder Autofahrer hat wohl einmal in seinen Leben ein Blitz-Foto bekommen. Die Geräte zur Verkehrsüberwachung werden schon seit 1977 in Tettnang im Bodenseekreis hergestellt.

Diese Geräte basieren auf optischen Sensoren und Lichtschranken und werden in Handarbeit montiert. Die Teile dafür kommen auch gewollt hauptsächlich von regionalen Firmen.

Auch Software zur Verarbeitung der verhängnisvollen Daten aus den Fotos wird hier entwickelt - innovativ mit Touch-Screen werden die Bilder ausgewertet und an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Mehr zur Sendung finden Sie hier!

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07.09.2009  

Bayerns Neuer Super Blitzer "Einseitensensor ES3.0" zum ersten Mal in Aktion!

Es war ein regelrechtes Blitzlicht-Gewitter, das gestern Mittag auf die Autofahrer auf der B 173 an der Anschlussstelle Liechtenfels Ost niederging. Coburger Verkehrsüberwacher testeten Bayerns ersten neuen Superblitzer - Einseitensensor ES3.0...

Den vollständigen Presseartikel können Sie sich im Nachgang herunterladen.

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03.09.2009  

Augsburg/Lichtenfels -  Schlechter Tag für Temposünder: Bayerns Polizei rüstet bei Tempomessgeräten auf. Das erste Gerät vom Typ Einseitensensor ES3.0, das in Zukunft digitale...

...Aufnahmen macht.

Dass Geschwindigkeitsübertretungen trotz „Radarfalle“ in nicht wenigen Fällen kein Verfahren nach sich ziehen, liegt an vielen Unzulänglichkeiten des analogen Zeitalters. Auf den Aufnahmen ist unter Umständen der Autofahrer nicht zu erkennen oder das Kennzeichen nur unscharf.

Witterungsverhältnisse und der Einfall des Tageslichts sind beispielsweise mögliche Fehlerquellen. „Wir haben zum Teil eine technische Ausschussquote von bis zu 30 Prozent – bayernweit“, sagt Werner Meier von der Verkehrspolizei in Nürnberg.

Meier ist auch der Leiter der seit gut einem Jahr tätigen Projektgruppe „MobidigG“. Die Abkürzung steht für das Projekt „Einführung mobiler digitaler Geschwindigkeitsüberwachung“ im Freistaat. Mit der neuen Technik gebe es „gestochen scharfe Bilder“, heißt es aus dem Innenministerium.

Und auch die Verfahrenszeit, erwartet die Polizei, soll merklich verkürzt werden. Das digitale Bild bekommt der Beamte sofort auf seinen Bildschirm im Messwagen und kann es an Ort und Stelle auswerten.

Ein aus der Spiegelreflexkamera gezogener Schwarzweißfilm muss nicht erst belichtet werden, bis die Ergebnisse sichtbar werden. Das ist gut, findet der oberfränkische Polizeipräsident Gerhard Bauer: „Bei Verkehrsordnungswidrigkeiten liegt die Verjährungsfrist bei drei Monaten.“

Als Zusatz wird die Polizei künftig drahtlose Funkkameras einsetzen, die nicht so leicht ersichtlich sind wie die aufgebaute Messstation.

Verkehrspolizist Meier zweifelt nicht, dass Geschwindigkeitskontrollen notwendig sind, „nicht nur, weil sie einen Präventionseffekt haben“. Der Blutzoll bei Unfällen mit zu hohem Tempo sei hoch: „Bei jedem dritten dieser Unfall werden Menschen schwer verletzt oder getötet.“

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02.09.2009  

Bayrisches Fernsehen: Die Blitzgeräte werden immer kleiner, können immer besser versteckt werden - und die Bilder werden immer genauer! Und heißen ganz nüchtern Einseitensensor ES3.0!

Den ES3.0-Einsatzfilm können Sie bei der Firma eso GmbH anfordern. Hierzu schreiben Sie uns einfach eine eMail an:

info@eso-elektronik.de

Betreff: Einsatzfilm.

Vielen Dank!

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01.07.2009  

Autobahnpolizei Sittensen begegnet Unfällen mit Einseitensensor ES3.0 Kontrollen: "Die Unbelehrbaren von der A1!"

Rotenburg (ots) - Sittensen/A1. "199 km/h - das ist ja unglaublich" entfährt es plötzlich aus dem Munde von Hauptkommissar Udo Diller, einem altgedienten Autobahn-Schutzmann der alten Schule. Oft und lange hat der Gendarm Raser an der A 1 kontrolliert. Dieser Wert schlägt aber angesichts der vielen und teils schweren Unfälle dem Fass den Boden aus, findet Diller, und steht mit dieser Meinung nicht allein. Ein Audi-Fahrer hatte am Mittwochvormittag direkt hinter der engen Baustelle in Höhe Sittensen seinen dunklen Kombi beschleunigt. 100 km/h sind auf den fünf Kilometer langen "Entspannungsstrecken" der A1 zwischen den 6 km-Baustellen im Bereich Kalbe erlaubt. "Damit es nicht zu schweren Auffahrunfällen kommt", erläutert Dillers Kollege Bernd Schünke. Beide messen mit der neuesten Wunderwaffe, die die Niedersächsische Polizei vorzuweisen hat: Dem Lichtschrankenmessgerät ESO 3.0 aus Tettnang, das über die gesamte Autobahnfahrbahn blitzschnell jeden Raser digital erfasst. Die Fotos von der Seite sind bester Qualität, da bleibt den Sündern keine Chance. Während Fernsehjournalisten von SpiegelTV Kommissar Schünke über das Können des neuen Geräts befragen, piept es immer wieder: 181 km/h, 153 km/h, 146 km/h. Und das, obwohl nur wenige   Kilometer von der Messstelle im Frühjahr ein LKW-Fahrer und Anfang Mai ein 6-jähriges Kind und eine junge Frau bei Verkehrsunfällen starben und mehrere Personen schwer verletzt wurden. 304 Bußgeldanzeigen mit 30 Fahrverboten werden es am Ende der Kontrolle sein.

    -- Mit 150 dicht am Vordermann - das Handy am Ohr --

    Im alten Golf II ist hinten ein Kindersitz befestigt, auf dem ein kuscheliges Fell liegt. Das dazugehörige Kind ist nicht im Auto. Gott sei Dank, könnte man sagen. Denn die junge Frau aus dem Raum Sittensen, der besonders von den Unfällen auf der A1 betroffen ist, wurde gerade von einem Videoverfolgungswagen der Autobahnpolizei gestoppt. Schon in der engen Baustelle war der Golf beim Überholen aufgefallen. Wer hier die Lkw überholt ist zu schnell, weiß Kommissarin Sabine Juschka zu berichten, "Kopilotin" im 250 km/h schnellen Video-Omega. Die Lkw fahren bereits knapp über der Höchstgeschwindigkeit, eigentlich darf niemand an ihnen vorbei fahren. Zumal viele Fahrzeuge, so auch ein E-Klasse-Mercedes, mit Spiegeln breiter als zwei Meter sind und damit auf dem Überholfahrstreifen gar nichts zu suchen haben.

    Hinter dem engen Abschnitt, 100 km/h sind jetzt erlaubt, gibt die Fahrerin Gas, beschleunigt bis auf 150 km/h und fährt dabei ziemlich dicht auf. Nicht nur das: Schon in der Baustelle hatte die Fahrerin deutlich die Hand mit dem Handy am Ohr und telefoniert bei der hohen Geschwindigkeit auch noch. Unbestechlich zeichnet das Videogerät des unscheinbaren Omega jedes Fehlverhalten auf. Als die junge Frau mit dem Kindersitz sich den Film ansieht, gehen ihr schnell die Argumente aus. In einer Bußgeldanzeige wird die zuständige Bußgeldstelle sicherlich prüfen, ob die Frau nicht vorsätzlich so schnell unterwegs war. Schließlich kommt sie aus der Gegend und kennt die Limits der nahen Autobahn und deren Gefahren. Dann verdoppelt sich das Bußgeld, berichtet Kommissarin Juschka.

    -- Raser werden monatelang aus dem Verkehr gezogen --

    Schon bei fahrlässigem Rasen kommt auf den Fahrer des schwarzen Audi in Kalbe ein Bußgeld von mindestens 600 Euro plus Verwaltungsgebühren zu. Dazu noch vier Punkte in Flensburg und - noch schlimmer - drei Monate ohne Fahrerlaubnis. Wer so fährt, gibt erfahrungsgemäß infolge hohen Punktestandes ohnehin bald seinen Führerschein ab. Übrigens: Radarwarner, Haarspray auf dem Kennzeichen, spiegelnde CD's am Rückspiegel - alles verlorene Zeit. Das volldigitale Einseiten-Messgerät ESO bekommt sie alle und macht sich daher trotz erklecklichen Preises schnell bezahlt. Udo Dillers   erkleckliche Bilanz der ersten vier Tage seit Montag mit dem neuen Gerät: Über 700 Bußgeldanzeigen, 60 Fahrverbote bis zu drei Monate und zehntausende Euro Bußgeld. Und immer noch tasten sich neue "Unbelehrbare"  an die Spitze heran: Am Donnerstag war es ein Motorradfahrer, der mit 196 km/h gemessen wurde.

    -- Feierabend ist noch lange nicht --

    Für Schichtleiter Knut Nagel ist noch lange nicht Feierabend. Kurz nach sechs Uhr morgens hat er seinen Dienst begonnen. Eigentlich sollte es nur bis mittags 13 Uhr gehen. Um 16 Uhr ist der Oberkommissar immer noch auf der Sittenser Wache. Während seine Kolleginnen und Kollegen versuchen, mit Kontrollen die Unfallzahlen zu senken, die sich seit Baubeginn verdoppelt haben, arbeitet er mit dem Rest der Schicht die Alltagsarbeit ab. Sieben Unfälle sind es am Mittwoch, davon drei mit Unfallflucht, die besonders arbeitsintensiv sind. Am Vortage waren es auch sieben, aber vier "Fluchten", wie die Polizisten das unerlaubte Entfernen von der Unfallstelle nennen, das auf der A1 inzwischen schon fast zum "Volkssport" geraten ist.

    Der Standardfall: Lkw kommt seitlich gegen Pkw und umgekehrt - einer von beiden fährt einfach davon. Um 11.35 Uhr rammt ein Sattelzugfahrer in Höhe Sottrum einen Kia auf dem Überholstreifen und fährt einfach weg. Der flüchtige 62-jährige Brummifahrer aus dem Bereich Heide bekommt schließlich doch ein schlechtes Gewissen. Er ruft seinen Chef an. Der ordnet unmissverständlich an zur Polizei zu fahren. Gesenkten Hauptes erscheint er bei Knut Nagel auf der Sittenser Wache. Nagel weiß auch schnell wieso: Deutlicher Alkoholgeruch wabert durch den engen Anzeigenaufnahmebereich. Ein Schnelltest ergibt Gewissheit: 1,16 Promille Atemalkohol zeigt das Gerät an.

    -- Hells Angels sind nur schwedische Touristen --

    Der Feierabend rückt nun für den Autobahnpolizisten in weite Ferne. Zumal gerade noch ein anderer Fall läuft: Rocker auf Harley-Davidson-Maschinen sollen auf die Scheiben eines fahrenden Fahrzeugs getrommelt und die Insassen gefährdet haben. Ein Soforteinsatz wird gestartet. Es stellt sich heraus: Viel Wind um nichts. Es handelte sich nicht um "Hells Angels", sondern um ein schwedisches Ehepaar auf Harleys, das mit der Fahrweise des Gegenübers nicht einverstanden war.

    Für Nagel ist immer noch nicht Feierabend, ein Lkw hat seine Ladung, Tonnen von Elektronikschrott, auf der Autobahn verloren, als er bremste. Eine Fahrbahnreinigung steht an, zehn Kilometer Stau sind die Folge. Grund: Eine Türverriegelung war aufgebogen. Zusammengerechnet kommen die Sittenser Autobahnpolizisten an diesem Tage auf rund 20 Kilometer Stau. Unter anderem wegen eines Motorradfahrers, dem in Höhe Tiste die Kette gerissen war. Er flüchtete nur noch über die Leitplanke und ließ seine Maschine auf der "Bahn" liegen. 17 Uhr wird es, bis Knut Nagel nach elf Stunden anstrengendem Dienst zu seiner Familie nach Hause kann. Am nächsten Tag wird er wieder mit den Unbelehrbaren von der A1 zu tun haben.

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10.06.2009  

Deutschlands modernste Blitzanlage: Einseitensensor ES3.0 - Polizei jagt Raser zwischen Hamburg und Bremen nun auch digital.

Hinter einem kleinen Birkenwäldchen irgendwo an der Autobahn 1 im Landkreis Rotenburg haben Hans Udo Diller (58) und Bernd Schünke (52) ihren grauen Transporter versteckt. Lichtleiterkabel führen knapp zehn Meter aus dem Heck des VW-Busses an den Fahrbahnrand der Schnellstraße. Dort, wo Sattelzüge, Geländewagen und Familienvans im Sekundentakt vorbeifahren, haben die beiden Beamten der Polizeiinspektion Rotenburg ihre neue Waffe gegen den alltäglichen Verkehrswahnsinn auf der A 1 in Stellung gebracht: der sogenannte Einseitensensor ESO 3.0. Es ist die wohl modernste mobile Geschwindigkeitsmessanlage, die derzeit in Deutschland in Betrieb ist.

Neu: Gemessen wird digital und über alle Spuren der Autobahn hinweg, was bislang nicht möglich war. "Die Messungen sind so genau, die Fotos so gestochen scharf wie nie zuvor", sagt Schünke. Mit einem Finger tippt er auf den Bildschirm im Inneren des Hightech-Busses, zoomt damit das Nummernschild, dann das Gesicht des Fahrers eines soeben geblitzten Wagens heran. 276 Wagen hat die Anlage in nur drei Stunden auf dem Autobahnteilstück, auf dem Tempo 100 gilt, als zu schnell erkannt und den Rotblitz ausgelöst. "Erschreckend", sagt der Polizeikommissar, "schließlich blitzen wir heute nur diejenigen, die mehr als 20 km/h zu schnell fahren." Also alle diejenigen, die bereits mit satten Bußgeldern rechnen müssen. An diesem Tag sind zudem 28 Fahrverbote dabei. Rekord: Ein Audi-Fahrer rast mit 199 km/h an den Beamten vorbei. Auf mehr als 73 Autobahnkilometern ziehen sich derzeit sieben Baustellen wie auf einer Perlenschnur. Und bringen die A 1 immer wieder in die Schlagzeilen. Vier Menschen kamen in den vergangenen Wochen bei Autounfällen zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck ums Leben. Zumeist weil Fahrer zu schnell in den verengten Baustellenabschnitten unterwegs sind, sich bei Überholmanövern überschätzen. Oder weil sie auf den "Entspannungsstrecken" zwischen zwei Baustellen Gas geben, dadurch Stauenden nicht erkennen, Auffahrunfälle verursachen. So wie auf dem fünf Kilometer langen Teilstück nahe Kalbe, an dem Diller und Schünke stehen.


Überwachung auf Autobahnen geplant...
A7-Großkontrolle: 500 Fahrer geblitzt "Nach den Erfahrungen aus ähnlichen Bauprojekten hatten wir bereits im Vorwege mit einer Verdopplung der Unfälle gerechnet", sagt Detlev Kaldinski, Sprecher der Polizeiinspektion Rotenburg. Eine Einschätzung, die sich bislang bestätigt hat. Ereigneten sich zwischen Januar und April vergangenen Jahres noch 187 Unfälle auf dem Abschnitt der A 1, waren es 2009 schon 410. Auch wenn - ebenfalls ein Erfahrungswert - die Zahl der Unfälle in den letzten Wochen stetig sank, insbesondere da viele Pendler die Strecke nutzen und sich auf die Baustellen einstellen.

Während die Zahl der Leichtverletzten im gleichen Zeitraum in etwa gleich geblieben ist (von 15 auf 16 gestiegen), verdoppelte sich auch die Zahl der Schwerverletzten von vier auf acht. Tote gab es im Jahr 2008 nicht, in diesem Jahr aber bereits vier. Probleme machen der Polizei zudem die hohe Zahl von Unfallflüchtigen, deren Zahl sich von 28 im ersten Drittel 2008 auf 117 im gleichen Jahresabschnitt 2009 vervierfachte. "Das erhöht unseren Fahndungsdruck enorm", sagt Kaldinski. Auch wenn die meisten Unfälle Bagatellen sind, bei denen der Schaden vielleicht einige Hundert Euro beträgt. Wenn etwa der Seitenspiegel in der engen Ausfahrt touchiert und abgerissen wird.

Vor knapp zwei Wochen noch war die Autobahnpolizei Sittensen eigentlich guten Mutes, Kontrollen hatten einen steten Rückgang der Temposünder ermittelt. Dann kam die ESO 3.0 zum Einsatz, an einem anderen Baustellenabschnitt, und enttäuschte die Hoffnungen der Polizisten jäh. Nicht was die Effizienz des mobilen Blitzers betraf, sondern die Unvernunft der Autofahrer. Zunächst waren es 185 geblitzte Temposünder, einen Tag später die schon benannten 276 Raser. "Wir setzen jetzt auf Abschreckung, um die Geschwindigkeit herunterzubringen", droht Kaldinski, der nicht resigniert. Autofahrer müssten überall mit Radarfallen rechnen. "Wir machen uns unberechenbar!"

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14.05.2009  

Tettnang: Schneller als die Polizei erlaubt: Abhilfe schafft die Polizei in solchen Fällen mit Hilfe der Firma eso. Gestern wurden im Schloss die neuen Messgeräte vorgestellt.

Eingeladen waren Vertreter der Innenministerien, Regierungspräsidien, Polizeidirektionen und der Kommunen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Schwerpunkt der mittelständischen Tettnanger Firma sind mobile Geschwindigkeitsmessgeräte um rasenden Verkehrssünder auf die Schliche zu kommen. Stolz berichtet Geschäftsführer Christoph Münz gegenüber der SZ:" Wir halten mehr als XX Prozent des Marktanteils im mobilen Sektor". Anschaulich erklärt Lorenz Rauch, Entwicklungsleiter des Tettnanger Unternehmes, dass die Fahndung nach Rasern in Zukunft noch einfacher wird. Parallel fahrende Fahrzeuge und Motorradfahrer können die Kontrolleure nicht mehr austricksen. "Beschädigungen an der Kamera oder Messgerät, wie ja bereits vorgekommen, ist zukünftig unnötig". Aufgrund der neuen Technik werden die Daten sofort im Rechner gespeichert. Und dank "Wireless Lan" können die Verkehrssünderdaten sofort ausgelesen werden.

Egal ob der Einseitensensor ES3.0 oder die neu integrierte Zusatzkamera im Messgerät, die Geschwindigkeitsmessgeräte des Tettnanger Unternehmens mit seinen rund 40 Beschäftigten werden in Zukunft verstärkt zur Verkehrssicherheit im Bundesgebiet beitragen.

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21.04.2009  

Einseitensensor ES3.0 - Jetzt wird überall geblitzt! Neuer Blitzer der Polizei soll viel zuverlässiger arbeiten und kann an jeder Stelle eingesetzt werden...

NEURUPPIN - Der Richter Gerhard Pries ging der Neuruppiner Polizei gestern als Erster in die Falle. Das neue Blitzgerät löste zuverlässig aus, als Pries vorbeifuhr: 28 Stundenkilometer; zu wenig, um Post von der Bußgeldstelle zu bekommen.

Wer bisher zu schnell unterwegs war und von der Polizei geblitzt wurde, der hatte trotzdem gute Karten. Bei den Radargeräten war fast die Hälfte aller Fotos unbrauchbar. Das soll sich ändern: Gestern hat die Polizei in Neuruppin ein neues Messgerät vorgestellt. Das macht digitale Fotos. Und auf denen sind die Autofahrer fast immer zu erkennen, versprach Oberkommissar Ingo Brätz gestern bei der Vorführung der Anlage.

Dazu hatte die Polizei neben der Presse auch Juristen eingeladen. Erfahrungsgemäß bekommen es die Richter später häufig mit den Bußgeldbescheiden der Polizei zu tun. Die Juristen sollen deshalb selbst sehen, mit welchen Methoden die Polizei arbeitet, falls sie später darüber urteilen müssen.

Rund 200 000 Euro hat der neue „Einseitensensor“ gekostet, der grüne VW-Bus mitgerechnet, in dem die Anlage montiert ist. Sie arbeitet nicht wie alte Anlagen mit Radarstrahlen, sondern erkennt vorbeifahrende Fahrzeuge anhand ihrer Kontur.

Fünf Sensoren stecken in einem Kasten, etwa so groß wie ein Aktenkoffer. Der Koffer muss waagerecht neben der Straße ausgerichtet werden und ist mit der roten Blitzlampe und bis zu drei Kameras verbunden, die das vorbeifahrende Fahrzeug aus verschiedenen Richtungen zugleich ablichtet.

Ein weiterer Vorteil der neuen Technik für die Polizei: Der Blitzer kann überall aufgebaut werden, auch in Kurven oder Tunneln. Die alten Radargeräte brauchten immer eine kurze gerade Strecke, die neue Anlage nicht. Der Blitzer wird im gesamten Landkreis eingesetzt, auch auf der Autobahn.

Rund 140 000-mal wurden Raser im vergangenen Jahr geblitzt. 2008 ereigneten sich 409 Unfälle, bei denen überhöhte Geschwindigkeit die Ursache war. (Von Reyk Grunow)

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09.03.2009  

eso baut mit dem Einseitensensor ES3.0 einer der besten Geschwindigkeitsmessanlagen der Welt...

... mehr dazu in dem angefügten Zeitungsartikel

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18.02.2009  

Potsdam: Innenminister Jörg Schönbohm stellt Einseitensensor ES3.0 vor. 222 Verkehrstote im vorigen Jahr. Jetzt rüstet die Polizei auf zum Kampf gegen die Raserei...

Die neue Wunderwaffe der Brandenburger Polizei heißt ES 3.0. Am Freitag wurde sie von Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) in Potsdam vorgestellt. ES heißt Einseitensensor.  Und demnächst werden von diesem neuartigen Geschwindigkeitsmessgerät sieben Stück auf märkischen Straßen zum Einsatz kommen. "Damit kann man die Geschwindigkeiten von nebeneinander fahrenden Autos messen", sagte Schönbohm. Auf Autobahnen kann ES 3.0 die Wagen sogar auf allen drei Spuren "blitzen" - was bisher nicht möglich war - und die Fotos auch dem richtigen Fahrzeug zuordnen. Zudem kann das Gerät auch in Kurven das Tempo erfassen und Motorradfahrer durch Front- und Heckaufnahmen festhalten.

Das neue Gerät ist allerdings so neu nicht. Bereits vor einem Jahr präsentierte der Schutzbereich Dahme-Spreewald den Prototyp von ES 3.0. Damals waren im ersten Monat rund 10 000 Geschwindigkeitsübertretungen digital registriert und auch geahndet worden. Im Schutzbereich Brandenburg/Havel ist die neue Technik seit April`08 im Einsatz.

ES 3.0 ist auch eine Antwort auf die noch immer häufigste Unfallursache - überhöhte Geschwindigkeit. Im vorigen Jahr starben auf märkischen Straßen 222 Menschen, 42 (fast 16 Prozent) weniger als 2007. "Die sinkende Zahl von Verkehrstoten ist eine gute Nachricht", sagte Schönbohm. Damit liege Brandenburg deutlich besser als der Bundestrend. Dort ging die Zahl der Verkehrstoten um neun Prozent zurück. Doch fast ein Drittel der in Brandenburg getöteten Menschen (73) verloren bei Unfällen ihr Leben, die auf Raserei zurückzuführen waren. Immerhin - die Vergleichszahl lag 2007 noch bei 105.

Der positive Trend sei auf eine verstärkte strikte Verkehrsüberwachung zurückzuführen, konstatierte der Innenminister. So wurde auf den Straßen mehr kontrolliert. Allein die Zahl der registrierten Geschwindigkeitsüberschreitungen erhöhte sich 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf mehr als 1,15 Millionen. "Wir werden unsere Technik weiter modernisieren, um Temposündern auf die Spur zu kommen", sagte der Innenminister. Denn immer noch glaubten zu viele Autofahrer, Rasen sei ein Kavaliersdelikt. Und auch wenn Brandenburg als Transitland gilt: Der Großteil der ertappten Autofahrer stammt aus Brandenburg.

Die Entwicklung des Unfallgeschehens auf den Autobahnen, wertete er als positiv. "Das war ja ein Sorgenkind in den vergangenen Jahren", sagte Schönbohm. Die Zahl der Verkehrstoten sank dort deutlich um 28 Prozent. Problematischer allerdings sah es bei Unfällen in Baustellenbereichen aus. Dort stieg die Zahl an. "Die höchste Unfallrate hatten wir im Dreieck Nuthetal, das umgebaut wird", sagte Udo Antonicek, der Direktor der Autobahnpolizei. "Vermutlich weil sich dort die Baustelle fortlaufend verändert und sich die Autofahrer darauf nicht richtig einstellen."

Obwohl es weniger Verkehrstote und Verletzte gab und auch die Gesamtzahl der Unfälle sank, liegt Brandenburg im Bundesvergleich noch immer mit an der Spitze. Pro eine Million Einwohner verloren auf märkischen Straßen 88 Menschen ihr Leben. Mehr Opfer waren nur in Sachsen-Anhalt zu beklagen.

Besorgniserregend ist laut Schönbohm die Zahl der getöteten Senioren. Fast jeder vierte Verkehrstote war älter als 65 Jahre. "Es hat auch etwas mit der demografischen Entwicklung in diesem Land zu tun", so der Innenminister. Gefragt, ob man den Senioren nun vielleicht ab 70 den Führerschein abnehmen solle oder sie zu regelmäßigen Fahrtrainings schicken sollte, antwortete Schönbohm: "Ich bin selbst im Seniorenalter und sehr vorsichtig mit solchen Aussagen."

Quelle: Berliner Zeitung

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16.02.2009  

Kontrolle gegen Tunnelraser: 58 Stunden non-stop hat die Göttinger Autobahnpolizei von Freitagabend bis Montagmorgen die Geschwindigkeit mit dem Einseitensensor im Heidkopftunnel gemessen.

Für Autobahnpolizist Jens Lindemann ist es ein kalter, lauter und ungemütlicher Arbeitsplatz. Acht Stunden schiebt er am Sonntag Dienst im Heidkopftunnel, wartet auf Raser in der nördlichen Röhre des A-38-Tunnels.


Immer wenn ein einer zu schnell an der Messstelle vorbei rast, löst der rote Blitz aus. In Lindemanns Einsatzfahrzeug ertönt ein schriller Piepton. Erlaubt sind im Heidkopftunnel 80 Stundenkilometer, 
der Einseitensensor erfasst aber erst jeden, der schneller ist als 94. Dennoch: Es piept häufig.
In einer Zwischenbilanz, die Einsatzleiter Heinz Kornrumpf am Sonntag vorgelegt hat, sind bis dahin knapp 700 Schnellfahrer erwischt worden. Der Schnellste war mit 152 Stundenkilometern unterwegs.
Auf ihn warten 600 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg. Insgesamt waren bis zur Zwischenbilanz fast 12000 Fahrzeuge unterwegs.


Aber: „Unsere schlimmsten Befürchtungen sind zumindest an diesem Wochenende nicht eingetreten“, sagt Kornrumpf. So habe es bei Messungen in der Vergangenheit über die in den Fahrbahnen eingelassenen Kontaktschleifen „erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen“ gegeben.
Geschwindigkeiten von bis zu 225 Stundenkilometern seien so gemessen worden. Kornrumpf hält aber an seiner Forderung nach einer stationären Blitzanlage für den Heidkopftunnel fest, gerade auch weil Geschwindigkeiten um die 120 bis 130 Stundenkilometer im Tunnel keine Seltenheit seien.
Dies habe auch die Dauermessung bestätigt. Geld, so Kornrumpf, stehe für so eine Anlage derzeit aber nicht zur Verfügung steht.


„Extreme Geschwindigkeiten führen zu schwerwiegenden Unfällen“, erläutert Kornrumpf weiter. Diese bedeuteten häufig Feuer. „Und das schreckt uns sehr“, sagt Kornrumpf und erinnert an Brandkatastrophen in Tunneln in der Schweiz oder in Frankreich.


Begonnen hatten die Dauermessungen vom Wochenende bereits am Freitagabend und waren bis heute morgen 6 Uhr geplant. Kornrumpf kündigte für den Sommer eine Wiederholung der Aktion an.

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19.01.2009  

Österreich, Brandenburg und Baden-Württemberg: Einseitensensor ES3.0 verstärkt im Einsatz...

... das schreibt die aktuelle Polizei, Verkehr und Technik (PVT) dazu.

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07.01.2009  

Raserschreck mit fünf Augen: Neues Messgerät der Polizei lässt Knöllchenzahlen nach oben schnellen...

MITTELMARK - Die seit April eingesetzte neue Blitzeranlage der Polizei hat sich zu einem echten Raserschreck entwickelt. Um rund ein Drittel sei die Zahl der festgestellten Verstöße seit der Anschaffung angewachsen, sagt Manfred Marquart, amtierender Leiter des Verkehrsdienstes im Schutzbereich Brandenburg. Allein im Zeitraum von September bis November haben die Beamten der Kontrollgruppe auf den Autobahnen im Potsdamer Umland mehr als 430 000 Autos kontrolliert und dabei 58 000 Raser geblitzt.

Insbesondere am Dreieck Nuthetal wird der neue Apparat Eso 3.0 eingesetzt. Im Ferienverkehr rund um den Tag der Deutschen Einheit machte das Gerät scharfe Bilder von 2500 Temposündern, am Wochenende des 18./19. Oktobers waren es sogar 3000 – und das bei einer Messmannschaft von nur sechs Polizisten. Dabei war jeder vierte Wagen zu schnell, denn die vielen auswärtigen Berlin-Besucher kennen die üblichen Standorte der Autobahnpolizei nicht.

Waren von den herkömmlichen Blitzerfotos viele unscharf, überbelichtet oder auf andere Weise nicht gerichtsfest, können die Raser nun kaum mehr auf die Gnade technischen Versagens hoffen. „Die meisten werden Post bekommen“, sagt Verkehrsdienstleiter Marquart. Die Wunderwaffe der Polizei lässt sich nicht mehr so leicht austricksen. So misst das Gerät mit fünf verschiedenen Sensoren, die mehrere Autos gleichzeitig anpeilen. Die alten Radargeräte reagierten verwirrt, wenn zwei oder mehrere Autos nebeneinander ins Bild fuhren – vor allem beim Überholen. Oft waren die Bilder dieser besonders temporeichen Manöver schlicht unbrauchbar. Entgegen der alten Technik überschaut das neue Auge des Gesetzes nicht nur zwei Fahrspuren, sondern drei, inklusive Einfädelspur und Standstreifen. Auch Rowdys auf zwei Rädern dürfen sich nicht mehr sicher fühlen. Per Tastendruck kann der messende Beamte ein Foto vom Heck des Gefährts machen lassen, wo bekanntlich das Nummernschild angebracht ist.

Noch steht die Messeinrichtung meist an Autobahnen, doch zeigt sie eine ihrer Stärken erst auf der Landstraße: Sie kann beide Fahrtrichtungen gleichzeitig im Blick behalten – und das automatisch, während die Beamten hinter Bäumen verborgen im warmen Wagen warten können. Bis zu 60 Meter können sie sich vom Straßenrand entfernen. „Straßen und Autobahnen, an denen die Polizei vermeintlich nicht messen kann, sind quasi nicht mehr vorhanden“, sagt Heiko Schmidt, Sprecher der Brandenburger Polizei.

Noch sind Statistiken begrenzt aussagefähig, doch ist im laufenden Jahr die Zahl der schweren und tödlichen Unfälle deutlich rückläufig. Kamen von Januar bis Oktober 2007 noch 16 Menschen auf den Autobahnen in der Region um, sind es im Vergleichszeitraum 2008 sechs. Die Zahl der Verletzten sank um fast ein Fünftel. (Von Ulrich Wangemann)

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25.11.2008  

Vorsicht, Super-Blitzer
Sie sind unsichtbar, messen sekundengenau und liefern scharfe Bilder – die neuen Radarfallen der Polizei

Von FOCUS-Redakteur Herbert Reinke-Nobbe

Den Blitz des TraffiStar können Autofahrer nicht sehenDie Geräte heißen Riegl FG21-P, Einseitensensor ES 3.0, Multastar C und TraffiStar S 330 – und sind die neuesten High-Tech-Blitzer, mit denen die Polizei Verkehrssünder jagt. Im Vergleich zu älteren Apparaten arbeiten sie zuverlässiger, ihre Mess- und Fotoqualität zählt zum Besten, was es zurzeit gibt. Genau das Richtige für die Ordnungshüter. „Immer mehr Autofahrer ziehen vor Gericht und lassen sich von spezialisierten Anwälten verteidigen“, sagt Peter Reichl, Sprecher der Münchner Polizei.

Allein 2007 kassierten Polizei und Justiz bundesweit mehr als 480000 Führerscheine ein, zwei Drittel davon wegen zu hoher Geschwindigkeit. „Wir wollen Autofahrer nicht abkassieren, sondern Unfallschwerpunkte sicherer machen und Verkehrsrowdys bestrafen“, beteuert Hans-Jürgen Notka, Leiter der Verkehrsabteilung der Münchner Polizei.
2500 Temposünder erwischte der TraffiStar bereits in den ersten zwei Wochen der Testphase (März 2008) im Aubinger Autobahntunnel auf der A 99 bei München. Das Problem für die Autofahrer: Eine Digitalkamera im Tunnel schießt die zu schnell fahrenden Fahrzeuge mit Hilfe eines kaum wahrnehmbaren Infrarotblitzes ab. „Hinterm Steuer nimmt man keinen Blitz wahr“, erklärt Hans-Peter Kammerer von der Polizei Oberbayern das erste Gerät dieser Art in Bayern.

So mutieren flotte Fahrer, die jeden Tag durch den Tunnel zur Arbeit müssen, zu Wiederholungstätern. TV-Moderator Kai Böcking etwa wurde in seinem Porsche gleich achtmal mit über Tempo 100 (erlaubt sind 80) fotografiert. Von der Radarfalle erfuhr er erst, als der erste Bußgeldbescheid über 150 Euro und ein Monat Fahrverbot mit der Post eintrudelte.

10000 Zuschnellfahrer in gerade mal drei Monaten erfasste der Einseitensensor ES 3.0 bei seiner Einführung im brandenburgischen Königs Wusterhausen. Der volldigitale Blitzer sendet keine Licht- oder Radarstrahlen aus, sondern registriert nur Veränderungen im Lichteinfall. ES 3.0 besitzt fünf Sensoren, drei messen das Tempo und zwei den Abstand zum geblitzten Auto. Damit lässt sich erstmals feststellen, auf welcher Spur der Temposünder unterwegs ist. Bisher konnte die Polizei bei großem Verkehrsaufkommen das zu schnell fahrende Fahrzeug kaum identifizieren. Selbst Messungen in scharfen Kurven, in Tunnels, an Schutzplanken oder bei schlechtem Wetter und bei Nacht funktionieren jetzt fehlerfrei.

Aus Österreich stammt die neue Laserpistole des Typs Riegl FG21-P – von der deutschen Polizei in diesem Jahr erstmals in Mettmann und Mönchengladbach eingesetzt. Die Wunderwaffe blitzt Autos schon aus einer Entfernung von 1000 Metern. Bisher hatten Radarkästen nur eine Reichweite von 500 Metern. Zudem liefert die Kamera der FG21-P so scharfe Bilder, dass man sogar Gurtmuffel erkennen kann.

Gleich doppeltes Pech haben Verkehrsteilnehmer, die in die Radarblitzampel Multastar C geraten. Der Apparat, schon in mehreren Städten installiert, bemerkt nicht nur einen Rotlichtverstoß, sondern misst auch noch die Geschwindigkeit. Wer also bei Gelb kurz Gas gibt, um noch über die Kreuzung zu kommen, und dennoch geblitzt wird, zahlt doppelt. Er kassiert Bußgeld, Punkte und Fahrverbot für die überfahrene rote Ampel und muss zudem die Hälfte der Geldbuße fürs zu schnelle Fahren berappen.

Diesen Artikel im Original auf Focus online!

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02.11.2008  

Deich-Raser im Visier:  Emmerich (RP) Ein neues Verfahren macht es möglich: Auch auf der kurvenreichen Strecke über den Deich von Rees nach Haffen kann die Geschwindigkeit kontrolliert werden.

Eingeweihte wussten es schon immer: Auf der Deichstraße von Bergswick Richtung Haffen gilt zwar Tempo 70. Doch Kontrolle war so gut wie unmöglich. Wegen der vielen Kurven versagte die Geschwindigkeitsmessung per Radar oder Laser. Die Folge war, dass auf dem Deich oft viel schneller als erlaubt gefahren wurde, weil ohnehin keiner erwischt wurde.

In beide Fahrtrichtungen

Doch diese Zeiten dürften jetzt vorbei sein. „ESO-Technik“ lautet die neue Wunderwaffe der Polizeibeamten gegen die Raser, die jetzt erstmals auf dem Deich eingesetzt wurde. Das Prinzip ist einfach und mit einer Lichtschranke vergleichbar. Über fünf Sensoren wird das Tempo des Fahrzeugs beim Vorbeifahren erfasst und in Sekundenschnelle berechnet. Ist ein Auto zu schnell, wird gleich noch ein gestochen scharfes Foto gemacht. Außerdem wird aus einer anderen Perspektive ein weiteres Bild geschossen, damit auch Kradfahrer nicht ungeschoren davon kommen.

Das neue technische Kontrollgerät kann außerdem den Abstand zum Fahrzeug messen und ist in beide Fahrtrichtungen „scharf“. Auch das ein entscheidender Vorteil zum Einsatz der Laserpistole. Und die Erfahrungen mit dem Gerät sind durchweg positiv wie Achim Jaspers von der Polizei Emmerich gestern erläuterte. „Das Verfahren hat sich absolut bewährt und wir werden diese Technik sicher noch öfter einsetzen.“ Selbst anschaffen will die Kreispolizei ein solches Gerät zwar erst im nächsten Jahr, doch bis dahin wollen sich die Beamten das ESO-Gerät hin und wieder von den Weseler Kollegen besorgen, die die Technik als Modellversuch derzeit testen.

Dass das Gerät am Deich zum Einsatz kam, hat auch den traurigen Hintergrund, dass die Zahl der Verletzten auf der Strecke angestiegen ist. Zehn Verletzte gab es dort bereits in diesem Jahr, dazu einen tödlichen Unfall. Im letzten Jahr hatte es insgesamt nur sieben Verletzte gegeben.

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30.10.2008  

Frankfurt am Main: Vorsicht Polizei ! Raser, digital geblitzt...

Dass er zu den ersten gehört,die von ESO 3.0 geblitzt wurden, wird den jungen Mann am Steuer des blauen Volkswagen kaum trösten. Mit 128 Stundenkilometern fährt er am Mittwoch auf der Babenhäuser Landstraße in Richtung Autobahn, erlaubt ist Tempo 100. ESO 3.0 zeichnet alles auf. Auf dem Touchscreen-Bildschirm im Polizeibus zoomt ein Beamter in das digitale Bild des Verkehrssünders. Gesicht und Kennzeichen sind gestochen scharf zu erkennen.

Für Temposünder brechen in diesen Tagen harte Zeiten an. Wegen ESO 3.0. So heißt die neue Geschwindigkeitsmessanlage, die die Frankfurter Polizei am Mittwoch der Presse vorstellte. ESO, weil das Gerät ein so genannter Einseitensensor ist: Im Gegensatz zu anderen Geschwindigkeitsmessern, die dem Prinzip nach wie eine Lichtschranke funktionieren und immer ein Gegenstück auf der anderen Fahrbahnseite brauchen, wird ESO 3.0 nur auf einer Seite aufgebaut.

Für die Polizisten der Verkehrsüberwachung, die damit im Einsatz sind, ist das zunächst ein Sicherheitsvorteil, denn sie müssen beim Auf- und Abbau nicht mehr die Fahrbahn überqueren. Die eigentliche Stärke des 100.000-Euro-Geräts ist aber sein technisch ausgeklügeltes System: Mittels fünf Helligkeitssensoren, die an der Seite des vielleicht sechzig Zentimeter langen grauen Kastens hintereinander angeordnet sind, misst das Gerät die Geschwindigkeit des passierenden Fahrzeugs. Im Gegensatz zu Radargeräten funktioniert das auch in Kurven, Tunneln oder anderen unübersichtlichen Messstellen. ESO 3.0 erkennt automatisch die Fahrspur, arbeitet tags wie nachts.

Wir werden immer besser", sagt Karlheinz Ullrich aus der Direktion Verkehrssicherheit der Frankfurter Polizei. In der Stimme des Hauptkommissars schwingt dabei kein Triumph mit, sondern vielmehr die ehrliche Absicht, in Zukunft Unfälle vermeiden zu können. Denn das neue High-Tech-Messgerät wird ausschließlich an zwölf Unfallschwerpunkten des Stadtgebiets stehen, die eine Computerauswertung ergeben haben.

Sechs Menschen sind im Jahr 2007 bei 919 Unfällen getötet worden, bei denen überhöhte Geschwindigkeit die Hauptursache war. Auf der Babenhäuser Landstraße ist einer der Unfallschwerpunkte. "Den traurigen Rekord", berichtet Hauptkommissar Klaus Hartmann, "hält ein Motorradfahrer, den wir mit 245 Stundenkilometern gemessen haben."

Auch der VW-Fahrer, der am Mittwoch geblitzt wurde, wird bald Post erhalten. Denn ESO 3. 0 arbeitet "voll digital", wie Hartmann erklärt. Das digitale Bild des Verkehrssünders landet unmittelbar auf einem USB-Stick und kann sofort an die Bußgeldstelle in Kassel weitergegeben werden. Wahrlich, für die Raser brechen harte Zeiten an.

Copyright © FR-online.de 2008
Dokument erstellt am 29.10.2008 um 19:40:02 Uhr
Letzte Änderung am 29.10.2008 um 19:47:42 Uhr
Erscheinungsdatum 29.10.2008

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17.10.2008  

Kurzfilm: Einseitensensor ES3.0 im Einsatz! Die Polizei aus dem Landkreis Coesfeld berichtet...

Klicken Sie hier um den Kurzfilm anzusehen!

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06.08.2008  

Heidelberg: Mit Hightech gegen Raser!
Volldigitaler Einseitensensor ES 3.0 im Einsatz – Das Gerät ist nicht zu überlisten...

Im Kampf gegen die Raser ist beim Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Heidelberg im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung seit kurzem die neueste Technik im Einsatz – der Einseitensensor ES 3.0.

„Dieses volldigitale Geschwindigkeitsmessgerät repräsentiert den neuesten Standard“, so Anke Wäsch, Leiterin der Verkehrsüberwachung. Der Einseitensensor ES 3.0 sendet keine Licht- oder Radarstrahlen aus, sondern registriert lediglich Veränderungen im Lichteinfall, die vorbeifahrende Autos auslösen. Drei der Sensoren messen dabei die Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Ist ein Auto zu schnell, alarmiert das Messgerät innerhalb von Millisekunden Rechner und Kamera: Es blitzt!

Die anderen beiden Sensoren messen den Abstand zwischen Messgerät und Fahrzeug. Damit lässt sich erstmals feststellen, auf welcher Spur der Temposünder unterwegs ist. Bislang war es in Fällen, in denen zwei Autos nebeneinander fuhren, nur schwer herauszufinden, wer die Geschwindigkeit übertrat. Nun können auch mehrspurige Straßen problemlos überwacht und Geschwindigkeitsüberschreitungen eindeutig zugeordnet werden.

Der Einseitensensor ist universell einsetzbar, in verkehrsberuhigten Bereichen, 30er-Zonen, an Hauptverkehrsstraßen und sogar Autobahnen. Erfolgreich geblitzt werden kann jetzt selbst an heiklen Stellen. Kein Hindernis mehr für die Messungen sind scharfe Kurven, Tunnel oder Schutzplanken. Die neue, effiziente Geschwindigkeitsmesstechnik arbeitet unabhängig von der Wetterlage, Tageszeit oder Verkehrsdichte. Auch Motorradfahrer können durch die Möglichkeit des synchronen Auslösens der Front- und Heckkamera überwacht werden. Die ES 3.0 kann mit dem Einsatz eines zweiten Kamerasystems auch gleichzeitig den an- und abfließenden Verkehr überwachen.

Fotos müssen nicht mehr entwickelt werden. Der Messbeamte sieht in seinem Einsatzfahrzeug in Echtzeit die digitalen Aufnahmen mit allen notwendigen Angaben. Eine digitale Signatur der mit dem Einseitensensor ermittelten Messergebnisse stellt eine lückenlose Dokumentation von Verkehrsverstößen vor Gericht sicher. Die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zertifizierte Verschlüsselung schützt vor Manipulation der Falldaten und verhindert einen unberechtigten Zugriff.

Der Einseitensensor ist ein passives Messsystem und daher weder zu orten noch zu stören. Kraftfahrer können die Sensoranlage, die nach dem Prinzip einer Lichtschranke funktioniert, nicht mehr überlisten. Radarwarner oder hinter der Frontscheibe baumelnde Silberscheiben sind wirkungslos.

Durch den Einsatz des Einseitensensors ES 3.0 setzt die Stadt Heidelberg neue Zeichen im Bereich der Prävention. Denn zu hohe Geschwindigkeit ist immer noch Unfallursache Nummer eins.

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28.07.2008  

Siegen-Wittgenstein - Unauffällig: Polizei setzt in Siegen-Wittgenstein den Einseitensensor als neues Messgerät ein!

Es ist sehr leicht zu übersehen – weshalb es sich aus Sicht der Polizei sehr gut bewährt. Temposünder allerdings werden das „Einseitensensor”-Gerät eher mit leidvollen Erfahrungen in Verbindung bringen.

Wer den kleinen Kasten hinter der Leitplanke tatsächlich im Vorbeifahren sehen sollte, der wurde meistens sowieso schon gemessen. „Dann ist es viel zu spät, um noch scharf zu bremsen”, sagt Volker Schmidt, Leiter des Verkehrsdienstes bei der Kreispolizeibehörde. Denn das eigentliche Messgerät hat das Fahrzeug bereits lange vorher passiert - den Einseitensensor. Der arbeitet statt mit Radar mit einem optischen Verfahren und kann unauffällig aufgestellt werden, beispielsweise unterhalb einer Leitplanke.

 Tatsächlich fahren fast alle Autofahrer, wie jetzt an der Vormwalder Straße in Hilchenbach, ohne zu bremsen durch die Messzone. Der Fahrer eines silbernen BMW versucht es zwar, aber erst, als es ihm aus dem zweiten Kästchen hinter der Leitplanke hellrot entgegen blitzte – viel zu spät. 78 km/h zeigt der Bildschirm im Messfahrzeug an, reichlich zu schnell also. Weil das System, von dem die Polizei im Kreisgebiet zurzeit eines betreibt, so unauffälig ist, sei die Messrate im Vergleich zu den bekannten Radargeräten noch höher, sagt Volker Schmidt. Hinzu kommt eine weitere Eigenschaft: Das Gerät kann nicht nur auf geraden Strecken, sondern sowohl in Innen- als auch in Außenkurven eingesetzt werden. Dabei sei die Technik sehr sicher. Die Anlage kontrolliert sich selbst, Fehlmessungen sind so ausgeschlossen.

 Gemessen werde an bekannten Gefahrenstellen, sehr oft aber auch auf Wunsch von Anwohnern, die sich durch Raser belästigt oder gefährdet sehen. Einen Spitzenreiter habe es auch gegeben, bei einer Messung auf der Hüttentalstraße. „Das war ein Motorrad, mit 205 Stundenkilometern.”  Gestochen scharf wurde es fotografiert!!!

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31.05.2008  

Einseitensensor ES3.0 - Die Polizei vom Polizeipräsidium Potsdam erwischt sie alle:
Mit neuester Technik blitzt es jetzt bis in die dritte Spur!

„Mit diesem Gerät hört der Spaß auf. Ab sofort müssen Kraftfahrer zu jeder Zeit und an jedem Ort mit einer Tempo-Messung rechnen.“ Andreas Backhoff von der Führungsstelle des Polizeischutzbereiches Brandenburg/Belzig ist sichtlich stolz auf die neueste Anschaffung.

Eso 3.0 heißt die Anlage, mit deren Hilfe der Polizei künftig auf Autobahnen und Landstraßen im Schutzbereich kein Raser mehr entgehen soll. Zum Beispiel wie auf der dreispurigen 120er-Strecke der Autobahn 2 zwischen Ziesar und Wollin.

Bisher waren Fotos von Tempo-Sündern auf der linken Spur nicht verwertbar. Das war gestern. In der neuesten Technikgeneration sorgen gleich fünf Sensoren für die Erfassung aller Fahrspuren. Zwei davon übermitteln dem Rechnerblock den Abstand zwischen gemessenem Fahrzeug und der mobil aufgebauten Anlage. Damit ist nun auch bei Parallelfahrten einwandfrei klar, welches Auto schneller als erlaubt unterwegs war. Fotos müssen nicht mehr entwickelt werden. In Echtzeit sieht der Messbeamte in seinem Einsatzfahrzeug die digitalen Aufnahmen mit allen notwendigen Angaben. Kein Hindernis mehr für die Messungen sind scharfe Kurven, Tunnel oder Leitplanken. Erfolgreich geblitzt und fotografiert werden kann jetzt selbst an heiklen Stellen. „Auch Motorradfahrer können sich nicht mehr sicher fühlen. Sie müssen mit Fotos von vorne und hinten rechnen, weil sich das Nummernschild nunmal auf der Rückseite befindet“, erklärt Holger Granis vom Verkehrsdienst der Polizei. Auch können Kraftfahrer die Sensoranlage, die nach dem Prinzip einer Lichtschranke funktioniert, nicht mehr überlisten. Radarwarner oder hinter der Frontscheibe baumelnde Silberscheiben seien bei diesem „passiven Gerät“ wirkungslos, erzählt der Polizist.

Seit Beginn einer Testphase im März haben 19 000 Kraftfahrer mit dem Eso 3.0 Bekanntschaft gemacht. Darunter ein Audi-Fahrer, der auf der linken Spur mit über 250 Sachen zwischen Ziesar und Wollin unterwegs war – mit nur einer Hand am Steuer. Er darf jetzt laufen. In nur zwei Stunden blitzte es auf dem selben 120er-Abschnitt 600-mal.

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14.05.2008  

Innenministerium Thüringen: Pilotprojekt zur landesweiten Einführung einer neuen Generation von mobilen Geschwindigkeits-überwachungsanlagen; hier: Einseitensensor ES3.0 mit digitaler Dokumentationstechnik!

Bericht ist von Herrn Polizeioberrat Holger Schulz; Landespolizei Thüringen - VPI Suhl.

Originalbericht ist als PDF-Dokument  im Anschluss herunterladbar!

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12.05.2008  

KREIS COESFELD Im Kampf gegen die Raser auf den Straßen des Kreises ist seit vier Wochen neueste Technik im Einsatz. Die neue Wunderwaffe gegen Raser – der so genannte Einseitensensor ES 3.0!

Er selbst sendet keine Licht- oder Radarstrahlen aus, sondern registriert lediglich Veränderungen im Lichteinfall, die vorbeifahrende Autos auslösen. Drei der Sensoren messen dabei die Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Ist ein Auto zu schnell, alarmiert das Messgerät innerhalb von Millisekunden Rechner und Kamera: Es blitzt!

Fünf Sensoren

Die zwei übrigen Sensoren messen den Abstand zwischen Messgerät und Fahrzeug. Damit lässt sich erstmals feststellen, auf welcher Spur der Temposünder unterwegs ist. Bislang war es in Fällen, in denen zwei Autos nebeneinander fuhren, unmöglich herauszufinden, wer die Geschwindigkeit übertrat. Nun können auch mehrspurige Straßen problemlos überwacht werden.

Funktioniert auch in Kurven

Außerdem ist das neue Gerät in der Lage, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen in Kurven zu messen. „Herkömmliche Radarpistolen können nur auf geraden Strecken eingesetzt werden“, so Martin Pollmann, Pressesprecher der Kreispolizei. Sogar unübersichtliche Stellen wie Tunnel oder Brücken sind kein Problem mehr. Das gilt auch für Motorradfahrer. Wenn sie nur von vorne geblitzt werden, sind sie nicht zu identifizieren.

Von vorne und von hinten

 Der neue Hightech-Blitzer hingegen verfügt über zwei Kameras, die gleichzeitig auslösen – und damit zugleich auch von hinten fotografieren. Die neue Wunderwaffe kann auch zu jeder Tages- und Nachtzeit eingesetzt werden. Schlechtes Wetter ist auch kein Problem. „Der Aufbau geht sehr schnell, es muss nicht mehr viel vermessen werden“, so Martin Stricker vom Verkehrsdienst, der sein Gerät am Donnerstag auf der Landstraße zwischen Rorup und Dülmen in einer 70er-Zone aufgebaut hat.

Schnell aufgebaut

Aufwendiges Einmessen oder Einrichten entfällt, es werden keine Fahrbahnmarkierungen etc. benötigt. Kamera, Blitz- und Messgerät sind schnell am Straßenrand aufgebaut. Der Computer wird hochgefahren, einige Dinge, wie die Geschwindigkeit, ab der ein Foto geschossen werden soll, müssen noch eingegeben werden. Und schon kann es losgehen. Martin Stricker braucht nun nur noch sein Laptop im Auge zu behalten.

Foto per Post

Und schon wird ein Auto mit 87 km/h gemessen. „Ich gebe dann den Fahrzeugtyp, das Kennzeichen und Geschwindigkeit über Funk an die Kollegen durch.“ Sie stehen in rund zwei Kilometer Entfernung. Das Auto können sie nicht anhalten. Er ist wohl vorher abgebogen. Doch kein Problem, dann erhält der Fahrer halt ein Foto mit der Post.
„Wir versuchen die Temposünder wenn möglich immer anzuhalten“, erklärt Presseprecher Martin Pollmann. So bleibe der Verstoß deutlicher in Erinnerung. Ein Beamter kann aber auch allein und gleichzeitig in beide Fahrtrichtungen nach Temposündern suchen. Die Daten brauchen nur dem Straßenverkehrsamt übermittelt werden.
Bei dem Einsatz in Rorup wurden 40 Verstöße festgestellt. Ein Motorradfaher war mit 127km/h, ein PKW mit 98km/h unterwegs.

Der neue Hightech-Blitzer hingegen verfügt über zwei Kameras, die gleichzeitig auslösen – und damit zugleich auch von hinten fotografieren. Die neue Wunderwaffe kann auch zu jeder Tages- und Nachtzeit eingesetzt werden. Schlechtes Wetter ist auch kein Problem. „Der Aufbau geht sehr schnell, es muss nicht mehr viel vermessen werden“, so Martin Stricker vom Verkehrsdienst, der sein Gerät am Donnerstag auf der Landstraße zwischen Rorup und Dülmen in einer 70er-Zone aufgebaut hat.

Mehr Fotos zu diesem Beitrag:

http://www.ruhrnachrichten.de/_/tools/diaview.html?_CMTREE=7342&list=1

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14.04.2008  

Intertraffic Amsterdam 2008 - Die Zusammenfassung!

1.     Einseitensensor ES3.0 –mobil-
Der Einseitensensor ES3.0 mobil ist seit Dezember 2006 durch die Physikalische-Technische Bundesanstalt (PTB) in Deutschland zugelassen worden. Mittlerweile haben sich in Deutschland über 100 Kunden für den Erwerb dieser neue digitalen Geschwindigkeitsüberwachungsanlage entschieden. Warum?
Spurselektives Messen, geeichte Abstandsanzeige, sowohl 4-spurige Autobahnen als auch verkehrsberuhigte Bereiche überwachen; nicht aufmerksamer Messbetrieb; Bilder in Echtzeit in das Einsatzfahrzeug übertragen; direkte Bild- und Fallauswertung im Einsatzfahrzeug…
 
Der Einseitensensor ES3.0 mit der dazugehörigen digitalen Fotografieeinrichtung FE3.0 überwacht unabhängig von der Tageszeit oder Wetterlage bis zu vier Spuren in einer Richtung und  kann optional mit zwei digitalen Fotografieeinrichtungen FE3.0 betrieben werden. Daher ist der ankommende und abgehende Verkehr mit einem Messgerät und mit nur einem Messbeamten gleichzeitig dokumentierbar. Geschwindigkeitsverstöße von Motorradfahrern können durch synchrones Auslösen beider Fotografieeinrichtungen beweissicher dokumentiert werden. Die Bilder des Kennzeichens und des Fahrers werden umgehend auf dem Touch-Screen Monitor angezeigt und können noch im Einsatzfahrzeug mittels esoDigitales II ausgewertet werden.
 
Aufwendiges Einmessen oder Einrichten entfällt, es werden keine Fahrbahnmarkierungen etc. benötigt. Der Einseitensensor arbeitet vollautomatisch, ist umgehend betriebsbereit und benötigt keinen Fahrzeugfluss zum Kalibrieren. Einschränkungen bezüglich des Aufstellortes z.B. enger Kurvenbereich, Tunnel, etc. bestehen nicht. Durch die geeichte Abstandsanzeige in Verbindung mit der Spurselektion ist eine eindeutige Fallzuordnung bei Parallelfahrten gewährleistet. Daher können bedeutend mehr Fälle ausgewertet werden als dies mit der herkömmlichen Technik möglich ist.
 
Durch das im Einsatzfahrzeug fernsteuerbare Objektiv der nur 4,4 kg leichten und kleinen digitalen Fotografieeinrichtung FE3.0, wird eine maximale Qualität der digitalen Aufnahmen auch bei mehrspurigen und breiten Straßen gewährleistet. Ein einfacher  Tastendruck auf dem Touch-Screen Monitor (berührungsempfindlicher Bildschirm) genügt, um eine andere Objektiveinstellung zu wählen. Die Fahrzeuge werden angezoomt und die Bilder in Echtzeit in das Einsatzfahrzeug übertragen. Optimale Qualitätskontrolle der Messbilder kann also bereits im Einsatzfahrzeug erfolgen.
 
Durch das im Einsatzfahrzeug fernsteuerbare Objektiv der nur 4,4 kg leichten und kleinen digitalen Fotografieeinrichtung FE3.0, wird eine maximale Qualität der digitalen Aufnahmen auch bei mehrspurigen und breiten Straßen gewährleistet. Ein einfacher  Tastendruck auf dem Touch-Screen Monitor (berührungsempfindlicher Bildschirm) genügt, um eine andere Objektiveinstellung zu wählen. Die Fahrzeuge werden angezoomt und die Bilder in Echtzeit in das Einsatzfahrzeug übertragen. Optimale Qualitätskontrolle der Messbilder kann also bereits im Einsatzfahrzeug erfolgen.
  
2.     Zum ersten Mal bei einer internationalen Fachmesse präsentierte die Fa.eso GmbH den Fachbesuchern die stationäre Variante des Einseitensensor ES3.0 und stellte das Konzept der vereinten mobilen und stationären Geschwindigkeitsüberwachung in modularer Bauform den interessierten Fachbesuchern vor.
 
Der Einseitensensor ES3.0 –ST- mit der dazugehörigen digitalen Fotografieeinrichtung FE3.0 –ST- überwacht unabhängig von der Tageszeit oder Wetterlage bis zu drei Spuren in eine Richtung. Unter Verwendung einer zweiten Dokumentationseinheit kann der ankommende und abgehende Verkehr mit nur einer Messeinheit überwacht werden. Wie die mobile Version verfügt der Einseitensensor ES –ST- über eine geeichte Abstandsanzeige, dadurch können Verstöße von nebeneinander fahrenden Fahrzeugen eindeutig zugeordnet, digital dokumentiert und geahndet werden!
 
Die Mess- und Dokumentationseinheiten sind herausnehmbar und können teilweise als mobiles Messgerät (ES3.0 mobil) oder in andere Leermessstellen eingesetzt werden.
 
Das optische Messprinzip der Fa. eso stellt im Gegensatz zu den sogenannten Kabelmessgeräten, bei denen der Meßwertaufnehmer in der Fahrbahn eingelassen ist, eine verschleißfreie und somit kostenneutrale Meßmethode dar, da hier durch eine optische Signalauswertung fahrtrichtungsselektive Messungen bewirkt werden.
 
Der Nachteil der sog. „Kabelmessgeräte“ auf der Basis von Drucksensoren, die in der Fahrspur eingelassen sind, ist die ½ jährliche Wartungsvorgabe aller dieser Art ausgerüsteten Messstellen, davon betroffen sind auch die sog. Leer-bzw. Wechselmessstellen.
 
Die Vorteile im Überblick*:
  •  Komponenten des ES3.0 mobil einsetzbar
  • Beide Verkehrsrichtungen gleichzeitig überwachbar
  • Vollautomatisches Messen mit digitaler Fotodokumentation
  • 3 Spuren mit nur einen digitalen Fotografieeinrichtung FE3.0 ST dokumentierbar
  • Optimale Fotoqualität, daher sehr gute Fahrer- und Kennzeichenidentifikation füreine erfolgreiche Nachverfolgung
  • Keine halbjährliche Wartung vorgeschrieben
  • Gerät  umsetzbar!
  • Eindeutige Zuordnung durch Spurselektion und geschwindigkeitsunabhängigen Fotopunkt       
  • Parallelfahrten können ausgewertet werden
  • Abbiege-bzw. Busspuren können ausgeblendet werden
  • Datenübertragung beliebig, z.B. über Funk, Satellit oder Internet
  • Alle Messdaten und Bilder sind Public Key gesichert. Daher können nur unveränderteBilder und Messdateien ausgewertet werden.
  • Auswertung der Falldaten kann an einem beliebigen Ort erfolgen.
  • ES3.0 arbeitet vollautomatisch, Messprogramm ist einfach und selbsterklärend. Die Bedienung erfolgt über Touch-Screen (berührungsempfindlicher Bildschirm).
(*technische Änderungen ohne Vorankündigung vorbehalten)
 
3.     Intelligente Geschwindigkeitsanzeige PictoSPEED
 
PictoSPEED ist eine variable, intelligente LED-Anzeige mit integriertem Radar und Verkehrsdatenspeicher. Optional ist die Kommunikation über ein GSM-Modem möglich, um aus der Ferne Konfigurationen am System vorzunehmen bzw. Daten zu sichern.

Das herausragende Merkmal von PictoSPEED ist das vollständig programmierbare Display. Es beinhaltet sowohl einfache Geschwindigkeitsanzeigen und Lauftexte als auch Symbole und Piktogramme, um die Verkehrsteilnehmer auf den Grund von Geschwindigkeits- Beschränkungen hinzuweisen. Das Symbol „spielende Kinder“ liefert z. B. eine unmissverständliche Information.

Es können unter anderem bis zu drei Sequenzen definiert und diese unterschiedlichen Tageszeiten zugeordnet werden. Zusätzlich lassen sich drei „Tagestypen“ für die Kalendertage festlegen. Neben der geschwindigkeitsabhängigen Anzeige von Text und Symbolen ist somit ein intelligentes Umschalten abhängig von Kalendertagen und Tageszeit gewährleistet.

Diese unkonventionelle Geschwindigkeitsanzeige erhöht die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer und liefert sofortige Warnhinweise bei Geschwindigkeitsübertretungen. Auch eine positive Rückmeldung bei ordnungsgemäßem Fahrverhalten lässt sich einstellen, ein ebenso wichtiger Aspekt der Verkehrserziehung.
4.     Automatisierte Kennzeichenerfassung
Reisezeitermittlung
durch Kennzeichenerfassung individueller Fahrzeuge, welche die Messquerschnitte am Anfang und Ende einer betrachteten Strecke passieren. Die Kennzeichen werden anonymisiert und mit Ort-/Zeitstempel per GPRS auf den Zentralrechner übertragen, welcher sowohl die aktuelle Reisezeit ermittelt als auch eine kurzfristige Prognose der Verkehrssituation berechnet. Im Großraum München liefern derzeit über 20 Erfassungseinheiten im Minutentakt exakte Daten – und das zuverlässig seit Ende 2004.
Videomaut
zur automatisierten und effizienten Mauterfassung. Über 120 Kennzeichenerfassungssysteme dieses Typs sind bereits seit Jahren im Rahmen der österreichischen PKW-Videomaut und LKW-Videomaut erfolgreich im Einsatz.
Verkehrsstromanalyse
mittels automatisierter Fahrzeugerfassung. Im Rahmen von Verkehrsgutachten werden durch die automatisierte Erfassung der Kfz-Kennzeichen in den Zu- und Ausfahrten eines Untersuchungsgebietes zuverlässige Aussagen zu Ziel-, Quell- und Durchgangsverkehr gemacht.
Parkraummanagement
mittels Kennzeichenerfassung für eine effiziente Steuerung von ruhendem Verkehr. Durch die Erfassung von Kfz-Kennzeichen können zusätzliche Informationen gewonnen werden, wie zum Beispiel die individuelle tägliche Parkdauer oder die Zuordnung der Kunden nach Regionen.
Verkehrsüberwachung
von verkehrsbeschränkten Bereichen (Fußgängerzonen, Busspuren etc.) mithilfe der Erfassung von Fahrzeugkennzeichen. Durch den Abgleich der Kennzeichen mit einer White List können Verstöße unmittelbar geahndet werden. Die Kennzeichenerfassungssysteme sind hierfür eine zuverlässige und effiziente Lösung.
Haben Sie noch Fragen, lassen Sie und dies bitte wissen. Unser Vertriebsteam wird sich umgehend darum bemühen.
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26.03.2008  

Reutlingen: Im Kampf gegen die Raserei auf Reutlingens Straßen kommt jetzt neueste eso - Technik zum Einsatz.

Wer zu schnell fährt, den bestraft das Ordnungsamt künftig noch schneller: Im Kampf gegen die Raserei auf Reutlingens Straßen kommt jetzt neueste Technik zum Einsatz. Die Geräte des soeben angeschafften Messfahrzeuges arbeiten weitaus einfacher und präziser als die alten, die nach zwölf Jahren in städtischen Diensten in Ruhestand gehen dürfen. Ihre Nachfolger packen endlich auch allzu eilige Motorrad- und Rollerfahrer beim Schlafittchen, indem sie die Zweiräder von vorne und zugleich von hinten blitzen - und ihr Nummernschild gestochen scharf.

Das Messfahrzeug  ist ein knallroter Kleinbus. Er hat Computer an Bord, die in Bruchteilen von Sekunden die Messungen der Sensoren auswerten. Der längliche Kasten mit fünf runden Zellen ermittelt zuverlässig, wie schnell ein Fahrzeug vorbeiflitzt, und je zwei Blitzgeräte und digitale Kameras halten den Sünder im Bild fest. Der bekommt ein paar Tage später die Rechnung vom Amt für öffentliche Ordnung. Verwarnungs- oder Bußgeld muss zahlen, wer schneller fährt als erlaubt. Ab 31 Sachen zu viel droht ein Fahrverbot, Wiederholungstätern schon früher, weiß Peter Christiansen, Leiter der Bußgeldabteilung.

»Die Verkehrssicherheit steht für uns im Vordergrund«, betont Reinhold Bantle, Leiter des städtischen Ordnungsamtes: Die beiden Reutlinger Messtrupps sollen mit ihrem Einsatz das zu schnelle Fahren eindämmen und damit die Unfallzahlen senken. »Es gibt halt nach wie vor Unbelehrbare«, und die können nun noch zuverlässiger überführt werden.

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23.02.2008  

Hightech auf der Jagd nach Rasern -  Brandenburg führt neue Messtechnik ein!

KÖNIGS WUSTERHAUSEN. Erst drei Monate ist ES 3.0 so richtig in Betrieb - doch schon jetzt kann das neue Geschwindigkeitsmessgerät eine enorme Trefferquote aufweisen. "Wir haben seit Dezember schon über 10 000 Raser damit geblitzt", sagte am Freitag Polizeidirektor Jörn Preuß, Leiter des Schutzbereichs Dahme-Spreewald. Dort ist das erste dieser Geräte vom Typ Einseitensensor ES 3.0 im Einsatz.

Herzstück der digitalen Technik ist eine Messeinheit mit fünf Sensoren. Mit ihnen wird sowohl die Geschwindigkeit als auch der Abstand zum geblitzten Auto gemessen. Mit dem mobilen Gerät ist es möglich, bis zu vier Fahrspuren zu überwachen. "Auf unseren dreispurigen Autobahnen konnten wir mit der alten Technik nie das Tempo auf den beiden linken Spuren erfassen", sagte Heiko Juschkat vom Verkehrsdienst. Das sei nun möglich. Es sei auch kein Problem mehr, wenn zwei Autos auf einem Foto zu sehen sind. "Da wir auch den Abstand messen, können wir das gemessene zu hohe Tempo dem jeweiligen Fahrzeug eindeutig zuordnen." Und ES 3.0 kann noch mehr: zum Beispiel auf einer Landstraße in beide Richtungen "blitzen".

Preuß widerspricht dem Argument, die Polizei sei mit neuer Technik nur auf Abzocke aus. Die Zahl der Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit spreche für sich. Brandenburg hält seit 2007 einen traurigen Rekord: es ist das Bundesland mit den meisten Verkehrstoten pro eine Million Einwohner.

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17.02.2008  

EINSEITENSENSOR ES3.0 IN WELT DER WUNDER!

Die neue Wunderwaffe gegen Raser – der so genannte Einseitensensor ES 3.0...

Aus der Redaktion von Welt der Wunder:

Deutschland ist nicht nur das Land der Dichter und Denker, sondern auch der Raser: Allein im letzten Jahr kassierten Polizei und Justiz über 480.000 Führerscheine ein, rund zwei Drittel davon wegen zu hoher Geschwindigkeit. Radarfallen sollen die Temposünder stoppen, doch nicht immer sind die Messungen zuverlässig, außerdem ist es teilweise möglich, die Kontrolleure auszutricksen. Damit dürfte nun bald Schluss sein: Ein neuer Hightech-Blitzer funktioniert auch da, wo bisherige Geräte versagen – und lässt sich nicht mehr überlisten.

Die neue Wunderwaffe gegen Raser – der so genannte Einseitensensor ES 3.0 – ist eine Art Lichtmesser mit fünf Sensoren. Er selbst sendet keine Licht- oder Radarstrahlen aus, sondern registriert lediglich Veränderungen im Lichteinfall, die vorbeifahrende Autos auslösen. Drei der Sensoren messen dabei die Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Ist ein Auto zu schnell, alarmiert das Messgerät innerhalb von Millisekunden Rechner und Kamera: Es blitzt!

Auch mehrspuriger Verkehr kann überwacht werden

Die zwei übrigen Sensoren hingegen messen den Abstand zwischen Messgerät und Fahrzeug. Damit lässt sich erstmals feststellen, auf welcher Spur der Temposünder unterwegs ist. Bislang war es in Fällen, in denen zwei Autos nebeneinander fuhren, unmöglich herauszufinden, wer von beiden die Geschwindigkeit übertrat. Nun können auch mehrspurige Straßen wie Autobahnen selbst bei dichtem Verkehr problemlos überwacht werden.

Tunnels und Brücken kein Problem

Außerdem ist das neue Gerät in der Lage, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen in Kurven zu messen. Herkömmliche Radarpistolen können hingegen nur auf geraden Strecken eingesetzt werden. Sogar unübersichtliche Stellen wie Tunnels oder Brücken sind kein Problem – Raser müssen also bald überall auf der Hut sein.

Von vorne und hinten geblitzt

Das gilt auch für Motorradfahrer. Wenn sie nur von vorne geblitzt werden, sind sie nicht zu identifizieren. Schließlich befindet sich nur an der Rückseite der Maschine ein Nummernschild. Der neue Hightech-Blitzer hingegen verfügt über zwei Kameras, die gleichzeitig auslösen – und damit einen Temposünder nicht nur von vorne, sondern zugleich auch von hinten fotografieren können. Werden die Kameras nicht nur auf einer, sondern auf beiden Straßenseiten aufgestellt, lässt sich zudem der Gegenverkehr mitüberwachen.

Keine Chance für Trickser mehr

Auch Trickser haben keine Chance mehr: Haarspray oder Folien auf dem Nummernschild, Blenden der Kamera, all das hilft nicht mehr. Außerdem ist das neue Gerät nicht zu orten, denn es sendet keine Strahlen aus.

Fotos in Echtzeit zu sehen

Die Fotos werden in Echtzeit in das Einsatzfahrzeug übertragen und angezeigt. Bis zu 4.000 Aufnahmen pro Stunde bewältigt die Anlage. Ein analoger Radar-Film hingegen ist nach 800 Aufnahmen voll – und es dauert etwa zwei Tage, bis die Bilder fertig sind.

Hightech aus Baden-Württemberg

Entwickelt wurde der Einseitensensor ES 3.0 von der Firma ESO Elektronik im württembergischen Tettnang. Dort hat man sich auf Verkehrsüberwachung spezialisiert. Seit Jahrzehnten wird an neuer Technologie geforscht. Das digitale Blitzgerät entstand in Zusammenarbeit mit der IT Firma H&L Software.

Quelle: Welt der Wunder online

Autor:Catherine Strobel

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13.02.2008  

Heidenheim: Das Auge des Gesetzes wird schärfer. Tempokontrollen jetzt auch in Kurven und gleichzeitig in beide Richtungen möglich.

Geschwindigkeit ist keine Hexerei. Sie zu messen freilich auch nicht, zumal bei den städtischen Tempokontrollen neuerdings kräftig gezaubert wird. Dort hat man das herkömmliche Radar durch modernste Messtechnik ersetzt.

Mitte Januar ist der neue Van geliefert worden, der den hinlänglich bekannten Opel Zafira ersetzt, und nach einer zweiwöchigen Testphase probt das mobile Einsatzkommando der städtischen Bußgeldstelle nunmehrnach und nach den Ernstfall.
Herzstück der neuen „Radarfalle“, die ganz ohne Radar auskommt, ist ein mit digitaler Fototechnik arbeitender sogenannter Einseitensensor,der mittels von Helligkeitsunterschieden am vorbeifahrenden Fahrzeug die Geschwindigkeit ermittelt. Der Sensorkopfes steht dabei unauffällig am Straßenrand und kann bis zu 60Meter weit vom zivilen Messwagen postiert werden. Wer zu schnell daher kommt, wird nur Mikrosekunden nach der Messung auf der gerade mal drei Meter entfernten Fotolinie geknipst, wobei die Qualität des so entstandenen Portraits auf einem imMesswagen installierten Touchscreen-Bildschirm an Ort und Stelle kontrolliert, bei Bedarf auch korrigiert werden kann. Die neue Art, dem zu stark aufs Gaspedal tretenden Fuß die Beine zu stellen, bringt für Temposünder ein deutlich erhöhtes Risiko mit sich.

Überall einsetzbar...

Die Sensortechnik bietet den Kontrolleuren zum einen den Vorteil, nicht nur auf Geraden, sondern auch in Kurven, an unübersichtlichen Stelle und sogar in Tunneln aktiv werden zu können.
Darüber hinaus ist auch bei zwei Fahrspuren gut zu erkennen, welcher Verkehrsteilnehmer denn der Schnellere war. Zudem eröffnet die neue Ausrüstung die Möglichkeit, das Verkehrsgeschehen in
beiden Fahrtrichtungen unter die Lupe zu nehmen. Dies wird man nach Angaben der städtischen „Mess-Diener“ vor allem außerorts praktizieren, was auch für die motorisierten Zweiradfahrer das
Ende langjähriger Schonfrist bedeutet. Durch gleichzeitiges Auslösen der Front- und Heckkamera kann das Kennzeichen zu schnell daherkommender Maschinen beweissicher dokumentiert werden.
Und bisher bekannte – wenn auch verbotene – Gegenmaßnahmen versprechen keinen Erfolg mehr,
kann die Hightechanlage durch Blitzwarner doch weder geortet noch gestört werden. Auf ansehnliche 78 000 Euro summieren sich die Kosten des neu angeschafften Trägerfahrzeugs samt seinem Innenleben, doch weil man den Auslastungsgrad und mit der Kontrolldichte auch die Trefferquote steigern wird, dürften sich die Mehrkosten bald amortisieren. Zudem entfällt mit der Digitalkamera der Ankauf bislang gebräuchlicher Nassfilme und die aufwändige Entwicklung der in einem USB-Stick gesammelten Schnappschüsse, was nicht zuletzt mit einer schnelleren
Verarbeitung einher geht.

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13.02.2008  

Hofheim: Jetzt wird digital geblitzt! Neues Tempomessgerät sorgt für Sicherheit vor Schulen und Kindergärten...

Das 17 Jahre alte Geschwindigkeitsmessgerät hat jetzt einen hochmodernen Nachfolger bekommen, der nahezu überall einsetzbar ist. Seinen ersten Einsatz hatte es am Freitag in Wallau vor der Taunusblickschule, wo viel und gern gerast wird, wie das Kinderparlament immer wieder betont. Om Detail stellte Erster Stadtrat Wolfgang Exner das Gerät bei einer Demonstartion nun gemeinsam mit Axel Wilken, Leiter des Fachbereiches für Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie Anja Obermann und Heike Müller-Hölterhoff vom Team Allgemeine Sicherheit und Ordnung vor.

Einseitensensor ES3.0 - Neueste Technik-

Neueste Technik ist damit nun im Einsatz auf Hofheims Straßen, in denen wöchentlich etwar dreimal geblitzt wird. Einhunert solche Messpunkte gibt es im gesamten Stadtgebiet, von denen 60 regelmäßig angefahren werden. Technisch auf aktuellen Stand, zu jeder Witterung und rund um die Uhr einsatzbereit:

Das neue Geschwindigkeitsmessgerät Einseitensensor ES3.0 wird die städtische Ordnungspolizei dabei unterstützen, die Raser auf den Straßen von Hofhiem am Taunus zu ermitteln.

Leicht und handlich...

Das neue Geschwindigkeitsmessgerät Einseitensensor ES3.0 ist leicht und handlichs sowie technisch auf dem aktuellen Stand. Es ersetzt die 17 Jahre alte Messanlage des Typs Drillingslichtschranke µP80, die allerdings als Zweitgerät genutzt wird, solange keine hohen Reparaturkosten anfallen." Technisch gesehen liegen natürlich Welten zwischen den beiden Geräten",sagte Exner. Damit die Vorteile der neuen Anlage optimal genutzt werden können, wurde auch ein VWT5 als Vor-Ort-Büro angeschafft und ausgestattet., der das entsprechende 20 Jahre alte Vorgängerfahrzeug ersetzt.

Beim neuen digitalen Messgerät Einseitensensor ES3.0 entfallen die Filmentwicklung und die damit verbundene Arbeit im Labor. Hierdurch werden im Team rund 1100 Arbeitsstunden freigesetzt, die für andere Aufgaben oder weitere Messeinsätze genutzt werden können. Das zweite Plus liegt darin begründet, dass die Bilder nun schneller und auch in besserer Qualität vorliegen als bisher. Am Einsatzort werden sie in Echtzeit auf ein Bildschirm im Fahrzeug übertragen. Die Mitarbeiter können jederzeit mittels des Touch-Screens nachjustieren, wenn die Bildqualität nicht ausreicht. Denn die Qualität der Fotos kann letzlich für die Realisierung des Verwarnungsgeldes von entscheidender Bedeutung sein.

Die Vorteile der neuen Geschwindigkeitsmessanlage vom Typ ES3.0...

Zu den weiteren Vorteilen gehören, dass der Fokus der Digitalkamera sich vom Einsatzfahrzeug aus fernsteueren lässt und die Fotogarfieeinrichtung ebenfalls per Fernsteuerung in der Horizontalen schwenkbar ist. Dazu befindet sich nun das Kennzeichen und die Fahrererkennung nur auf einem Foto, wodurch die Daten eindeutig zum Bild zuzuordnen sind. Außerdem können nun bis zu vier Fahrspuren fotografiert und gemssen werden und der Gegenverkehr kann bei Stau die Messung nicht mehr unterbrechen.

Eine zertifizierte elektronische Signatur verhindert die Manipulation der Falldaten. Zwei des sechs städtischen Ordnungspolizteibeamtinnen und -beamten wurden bereits an der Hessischen Polizeischule in Wiesbaden an dem neuen Gerät ausgebildet, zwei weitere werden  noch einen Lehrgang besuchen. 

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03.09.2007  

Neu im Anrollen ist ein junges, dynamisch anmutendes Kontrollsystem mit Namen Einseitensensor ES3.0.

Notorische Temposünder steuern schlechten Zeiten entgegen. Die Stadt Heidenheim tauscht ihren in die Jahre gekommenen Radarwagen nun gegen eine neue Messtechnik, die den Kontrolleuren eine höhere Trefferquote verspricht.
Geschwindigkeit ist bekanntlich keine Hexerei. Sie zu messen freilich auch nicht, und so gelten denn Heidenheims Straßen durchaus als heißes Pflaster für all jene, die gar zu cool auf die Tube zu drücken pflegen. Seit Jahr und Tag schon ist man den Rasern mit dem herkömmlichen Radarwagen auf den Fersen, und seit 2004 kommt der Blitz aus vermeintlich heiterem Himmel auch aus einem Kasten, der fälschlicherweise oft als „Mülltonne“ bezeichnet wird, aber eher Ähnlichkeit mit einem grauen, unauffälligen Bürocontainer hat.
Die Trickkiste bleibt, der Radarwagen hingegen geht. Neu im Anrollen ist ein junges, dynamisch anmutendes Kontrollsystem, das die inzwischen 13 Jahre alte und damit auch reparaturanfällig gewordene Radarmesstechnik in die Rente schickt. Angesagt ist nunmehr ein mit digitaler Fototechnik arbeitendes Einseitensensormessverfahren, mit dem das Risiko sprunghaft ansteigt, dass Fehltritte der automobilen Art bemerkt und geahndet werden.
Die Kosten für die neue Art, dem zu stark aufs Gaspedal tretenden Fuß die Beine zu stellen, schlagen mit immerhin XX 000 Euro zu Buche, doch die Vorteile überwiegen, und langfristig wird sich das Messgerät modernsten Zuschnitts wohl auch rechnen. Durch den Einbau der Digitalkamera entfällt der Ankauf von Nassfilmen und die aufwendige Entwicklung der am Straßenrand entstehenden Schnappschüsse, was zudem mit einer schnelleren Verarbeitung einher geht. Die Sensortechnik bietet den Vorteil, mit nur einem Einsatzbeamten sowohl in Kurven, Tunneln und unübersichtlichen Stellen als auch gleichzeitig in beide Richtungen bzw. auf mehreren Spuren messen zu können. Damit wäre denn auch alles Biker-Glück zu Ende, denn durch gleichzeitiges Auslösen der Front- und Heckkamera kann künftig auch das Fehlverhalten bislang eher sorglos aufdrehender Motorradfahrer beweissicher dokumentiert werden.
Bisher bekannte Gegenmaßnahmen verheißen wenig Erfolg. Das Gerät ist durch Blitzwarner weder ort- noch störbar, verspricht der Hersteller dieser so effektiven Geschwindigkeitsfalle, für deren Unterbringung die Stadtverwaltung ein größeres Trägerfahrzeug anschaffen muss. So wird der bislang fast schon zum gewohnten Straßenbild zählende Opel Zafira durch einen mit einem Messplatz ausgerüsteten Van ersetzt, der im Übrigen nicht unbedingt an Ort und Stelle am Straßenrand stehen muss – ist es doch möglich, auch an Standorten zu messen, an denen man bislang gar kein Auto positionieren konnte oder sich aber zu auffällig ins Blickfeld rücken würde.
Im Übrigen ist die bei der städtischen Bußgeldstelle angesiedelte Geschwindigkeitsüberwachung im zurückliegenden Jahr straffer durchorganisiert worden. Nach neuesten Vorgaben wird im Rahmen von Tageseinsatzplänen festgelegt, welches Messmittel wo und wann zum Einsatz kommt. Die Zahl der im Umgang mit den Messinstrumenten zertifizierten Mitarbeiter ist von drei auf aktuell fünf Mitarbeiter aufgestockt worden, sodass Personalausfall jetzt leichter kompensiert werden kann. Und, so bestätigt es Rathaus-Pressesprecher Wolfgang Heinecker, es steigt der Auslastungsgrad der Geräte und dementsprechend auch die Kontrolldichte.

Quelle: Erwin Bachmann - HZ - 28.08.2007

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03.09.2007  

Marburg:  Raser haben es künftig schwerer, in der Stadt Marburg mit Ihren Stadtteilen. In einem silberfarbenen VWT5 Bus steckt ein Geschwindigkeitsmessgerät vom Typ ES3.0...

Blink,blink,blink: Das neue Gerät arbeitet - und wie. 119 Stundenkilometer, 111, 121, 123. In fünf Minuten hat die Marburger Ordnungspolizei bei der Präsentation des neuen mobilen Geschwindigkeitsmessgeräts zehn Verstöße festgestellt. Die Autofahrer auf der Stadtautobahn haben davon so gut wie nichts gemerkt, denn den Blitz haben Sie nicht gesehen. Hinter dem Gerät mit dem Namen „Einseitensensor ES3.0" verbirgt sich Hochtechnologie, die – so hoffen Oberbürgermeister Egon Vaupel und Dieter Oberländer vom Fachdienst Öffentliche Ordnung – Raser langsamer machen wird: Eine leistungsfähige Digitalkamera, die bis zu vier Spuren gestochen scharf fotografieren kann, ein Geschwindigkeitsmesssensor, der keine Fahrbahnmarkierungen mehr braucht und gemeinsam mit der Kamera „weiß" wer zu schnell war. „Selbst dann, wenn mehrere Autos auf einem Bild sein sollen", wie Christian Prölß, Einsatzleiter der Marburger Ordnungspolizei erklärt. Die Fotos sind absolut beweissicher.

Ein weiteres Plus aus Sicht der Ordnungshüter: Das Gerät hat beide Fahrtrichtungen im Blick. Eingebaut sind die verblüffend kleinen Geräte in einem neuen, silberfarbenen VW Bus T5 mit getönten Scheiben, der zudem ein Büro enthält. Aufgebaut sind sie an jedem Ort innerhalb der Stadt Marburg in rund zehn Minuten.

Oberbürgermeister Egon Vaupel kündigte an, dass es künftig mehr Geschwindigkeitskontrollen in der Stadt geben wird! Insbesondere vor Schulen und Kindergärten."Wir wollen unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer schützen, saugt Oberbürgermeister Vaupel , der von den Möglichkeiten des Gerätes sichtlich beeindruckt war.

Wir nötig Geschwindigkeitskontrollen sind, zeigte sich vor wenigen Tagen. In zweieinhalb Stunden maß das Gerät 300 Verstöße auf der Stadtautobahn. Spitzengeschwindigkeiten von 190 Stundenkilometer sind leider keine Ausnahmen", sagt der Ordnungspolizist Mathias Mut.

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21.08.2007  

Schwarzwald-Baar-Kreis: Topmoderne Überwachungstechnik macht Kontrollen nun jederzeit und überall möglich - auch an kurvigen und unübersichtlichen Straßenabschnitten.

Mit seinem nagelneuen eso-Auto will das Landratsamt den Rasern im Schwarzwald-Baar-Kreis künftig spürbar auf die Bremse treten. Topmoderne Überwachungstechnik macht Kontrollen nun jederzeit und überall möglich - auch an kurvigen und unübersichtlichen Straßenabschnitten. Und den Bußgeldrahmen will die Behörde voll ausschöpfen. Das Ziel: deutlich weniger tempo-bedingte Unfälle.

Mit neuester Technik ausgerüstet ist das neue eso-Auto des Landratsamts, das ab sofort im Einsatz ist. Landrat Karl Heim und Polizeichef Roland Wössner kündigten bei der Präsentation an, dass der Kontrolldruck auf Raser deutlich erhöht werden soll.

Schwarzwald-Baar - "Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, schonen Sie Ihren Geldbeutel und Ihre Nerven, ärgern Sie den Kreiskämmerer - dann ist allen gedient!" Mit dieser Botschaft an die Autofahrer wandte sich Landrat Karl Heim schon mal vorsorglich gegen den Vorwurf, das Landratsamt habe mit seinem neuen eso-Auto vor allem die "Abzocke" der Fahrer zum Wohle der Kreiskasse im Sinn.

Es werde auch nicht darum gehen, die Neuanschaffung mit Bußgeld-Einnahmen möglichst schnell zu armortisieren, beteuerte Heim. Rund 30000 Euro hat das Landratsamt für den unauffällig dunkelgrau lackierten VW Transporter bezahlt. Die maßgefertigte Ausstattung mit integriertem Computer-Arbeitsplatz hat dann nochmals rund 68000 Euro gekostet. Der Transporter ersetzt ein sehr in die Jahre gekommenes Radar-Auto, das der Kreis gebraucht von der Polizei übernommen hatte.

Zur topmodernen Technik-Ausstattung der Neuanschaffung gehören eine digitale Fotokamera, ein Rotlicht-Blitz und als Tempo-Sensor eine Einseitensensor ES3.0. Zusammen eröffnen sie bisher ungekannte Kontroll-Möglichkeiten praktisch überall im Landkreis. Denn der neue Lichtschranken-Typ muss nur auf einer Straßenseite aufgestellt werden und braucht kein zweites Empfangsgerät exakt gegenüber auf der anderen Straßenseite mehr. "Jetzt können wir zum Beispiel auch in Kurven oder an unübersichtlichen Stellen messen", kündigte Heidi Kaltenbach vom Kreis-Ordnungsamt an.

Außerdem könne das Geräte sehr genau zwischen parallel fahrenden Autos auf bis zu vier Fahrspuren - etwa innerorts - unterscheiden. "Da muss keiner befürchten, dass er zum Beispiel mit einem Überholer verwechselt wird", so Kaltenbach. "Wir können damit zu jeder Tages- und Nachtzeit, bei jedem Wetter und auch in Tunnels messen", betonte Rechtsdezernent Michael Bulander. Zumal die fernsteuerbare Technik auch von einem Kontrolleur allein bedient werden kann - da sind dank geringem Personaleinsatz wohl öfter als bisher auch nächtliche Kontrollen drin. Am Arbeitsplatz im Radar-Auto können die Messergebnisse sofort ausgewertet und weiter bearbeitet werden.

Das sollen die Raser und Schnellfahrer nun zu spüren bekommen - und auch, dass das Landratsamt in der landesweit ersten derartigen Kooperation mit der Polizeidirektion Villingen-Schwenningen nun generell einen härteren Kurs fährt: "Wir werden das neue Messfahrzeugt konsequent einsetzen und bei Verstößen an den oberen Rand des Bußgeldrahmens gehen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen", kündigte der Landrat an. Denn Appelle an die Vernunft und neue Tempolimit-Schilder allein reichten in der täglichen Praxis einfach nicht aus, um jene zu bremsen, die sich und vor allem andere gefährdeten.

Die Verkehrssicherheit gehört spätestens seit der Verwaltungsreform zum 1. Januar 2005 zu den Aufgaben des Landkreises - und da sehen sich Kreisverwaltung und Polizei angesichts der Unfallzahlen zum Handeln gezwungen. Acht Tote, 76 Schwer- und 201 Leichtverletzte waren die schlimmsten Folgen der insgesamt 459 Unfälle 2006 im Schwarzwald-Baar-Kreis, bei denen überhöhtes Tempo (Mit-)Ursache war. Im Vergleich zu anderen Landkreisen in Baden-Württemberg gebe es im Schwarzwald-Baar-Kreis überdurchschnittlich viele geschwindigkeitsbedingte Unfälle, sagte Polizeichef Roland Wössner.

Das neue eso-Auto nutzen beide Behörden künftig gemeinsam - gerne auch auf Nebenstraßen, wo bisher kaum mal kontrolliert wurde, gerne auch im "Doppelpack" mit gleich zwei Kontrollstellen hintereinander an derselben Strecke. Heim: "Es kann ja jeder selber steuern, ob er erwischt wird, das hat jeder Autofahrer in seinem rechten Fuß."

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